3 Gründe, warum private Altersvorsorge immer wichtiger wird

FondsSuperMarkt

Die gesetzliche Rente reicht für viele Menschen immer öfter nicht mehr aus, um ihren gewohnten Lebensstandard im Alter zu halten. Im Altersvorsorgereport 2025 der Deutschen Bank halten 83 Prozent aller Befragten das System nicht mehr für verlässlich und die gesetzliche Rente wird nur als Grundabsicherung gesehen. 61 Prozent fürchten, im Ruhestand nicht über die Runden zu kommen.1

Eine private Altersvorsorge hilft dabei, die entstehende Versorgungslücke zu schließen und schafft die Grundlage für mehr finanzielle Sicherheit und Unabhängigkeit im Ruhestand.
 

Die Rentenlücke wird immer größer

Die meisten Menschen verlassen sich weiterhin auf die gesetzliche Rente als wichtigste Säule der Altersvorsorge. Gleichzeitig gerät das System zunehmend unter Druck. Bereits heute muss der Staat die gesetzliche Rentenversicherung jährlich mit rund 116 Milliarden Euro aus dem Bundeshaushalt unterstützen, weil die Beitragseinnahmen die Ausgaben nicht mehr decken.

Trotzdem reicht die durchschnittliche Bruttorente für viele Menschen kaum aus, um den bisherigen Lebensstandard im Ruhestand zu sichern. Im Jahr 2024 lag sie bei rund 1.692 Euro pro Monat – bei Männern durchschnittlich 1.892 Euro, bei Frauen 1.459 Euro (jeweils vor Steuern)2.

Demographischer Wandel belastet Rentenversicherung

Die Zahl der Beitragszahler ist rückläufig, während die Zahl der Rentenbezieher steigt. Bis 2035 wird der sogenannte Altenquotient auf nahezu 50 Prozent steigen. Das bedeutet: Auf zwei Erwerbstätige kommt dann statistisch ein Rentner.

Zum Vergleich: In den 1960er-Jahren finanzierten noch rund sechs Beitragszahler die Rente eines Ruheständlers. Gleichzeitig steigt die Lebenserwartung kontinuierlich, was die Ausgaben zusätzlich erhöht. Rentner beziehen heute durchschnittlich mehr als 20 Jahre lang Rentenleistungen, während es 2003 noch 16,8 Jahre waren.3
 

Die Inflation schrumpft den Wert des Geldes zusammen

Auch die Inflation verstärkt das Problem. Inflation bedeutet, dass die Preise für Waren und Dienstleistungen im Laufe der Zeit steigen und man sich für das gleiche Geld immer weniger kaufen kann. Zwar lag die durchschnittliche Inflationsrate in Deutschland laut Deutscher Bundesbank in den vergangenen 20 Jahren bei rund 1,8 Prozent pro Jahr. Über einen langen Zeitraum summiert sich dieser Wert jedoch erheblich.

Ein heutiges Nettogehalt von 3.000 Euro hätte bei einer durchschnittlichen Inflation von 1,8 Prozent in 30 Jahren nur noch eine Kaufkraft von rund 1.756,66 Euro. Ein Kaufkraftverlust von mehr als 41 Prozent. Auch angespartes Vermögen verliert auf unverzinsten Konten kontinuierlich an Wert: Aus 100.000 Euro würden real lediglich rund 58.555 Euro Kaufkraft bleiben.4
 

Fazit: Wer seine Ersparnisse und seinen Lebensstandard im Alter erhalten möchte, sollte deshalb so früh wie möglich mit einer renditeorientierten Altersvorsorge setzen.
 

Lassen Sie sich bei der Altersvorsorge vom Staat untersützen

Die Bundesregierung hat mit einer neuen Art der geförderten Altersvorsorge ab 2027 die Weichen für eine zeitgemäße und zukunftsfähige private Altersvorsorge gestellt: Das Altersvorsorgedepot. Es ermöglicht den Bundesbürgern, renditeorientiert und staatlich gefördert in Fonds und ETFs zu investieren. Der Staat zahlt jedes Jahr Zuschüsse von bis zu 540 € pro Person sowie zusätzlich bis zu 300 € pro Kind ins eigene Depot ein.

Ziel ist es, den Bundesbürgern den Aufbau einer zusätzlichen Altersvorsorge zu erleichtern und und ihre finanzielle Absicherung im Alter langfristig zu stärken.

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Ab 2027 wird der Online-Fondsvermittler auch die Altersvorsorgedepots von renommierten Anbietern zu besonders günstigen Konditionen anbieten.

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Ihr Team von FondsSuperMarkt

 


1 Quelle: Vorsorgereport 2025 der Deutschen Bank in Kooperation mit DWS, So blicken die Deutschen auf die Rente
2 Quelle: Deutsche Rentenversicherung, Rentenatlas 2025
3 Werding u. a. (2023), Statistisches Bundesamt (2023, 2019)
4 Quelle: Deutsche Bundesbank – Verbraucherpreisstatistik und Inflationsberichte.