Der Preis des Wachstums

PRIMA

PRIMA News vom 28.11.2025

Die Renditen dies- und jenseits des Atlantiks sind in den letzten Wochen von Neuem spürbar gestiegen. Anleihenkäufer erwarten – speziell von öffentlichen Emittenten – höhere Erträge. Dass die Renditeabstände (Spreads) zwischen westlichen Staatsanleihen und Unternehmensanleihen geschrumpft sind, scheint weniger an einer Überbewertung der letzteren als an dem weit verbreiteten Misstrauen gegenüber der Politik und staatlichen Haushalten zu liegen. Überspitzt ließe sich feststellen, dass Investoren ihr Geld lieber privaten als öffentlichen Schuldnern anvertrauen.

Sprechen einzelne Marktteilnehmer bereits von einem Paradigmenwechsel in der prinzipiellen Bonitätseinstufung von Staaten und Unternehmen,1 bleibt festzuhalten, dass der Renditeanstieg der letzten Wochen die Kurszuwächse nahezu sämtlicher Vermögensklassen gebremst bzw. vorläufig beendet hat. Während der Bitcoin bereits seit Anfang Oktober stark gefallen ist, geben westliche Staatsanleihen (gemessen an dem Euro-Bund- und US Treasury Bond Future) und Gold seit Mitte Oktober ebenfalls nach. Ende Oktober sind auch die Aktienmärkte ins Stottern geraten. Freilich haben sich sowohl Aktien als auch Gold (aus unterschiedlichen Motiven) in diesem Jahr bislang sehr erfolgreich entwickelt, und zu extremer Furcht, wie sie aktuell der CNN Fear & Greed Index signalisiert,2 scheint wenig Anlass zu bestehen. Nichtsdestoweniger hat Wachstum, wie es im Markt derzeit vor allem von Künstlicher Intelligenz erhofft wird, seinen Preis (Opportunitätskosten).

PRIMA – Nachhaltige Rendite: Neue Auszeichnung mit dem FNG-Siegel

Der PRIMA – Nachhaltige Rendite bleibt seiner Linie treu. Seit 2015 wurde der Fonds ununterbrochen mit dem FNG-Siegel des Forums Nachhaltige Geldanlagen ausgezeichnet, das als renommiertestes nichtstaatliches Nachhaltigkeitslabel in Deutschland gelten kann.3 Auch 2026 erhält der Fonds das Siegel mit zwei Sternen. Im Prüfbericht werden die „solide Analysestruktur“ und das ESG-Reporting für Anleger gewürdigt. Im Fokus des Anlagekonzepts gemäß Artikel 9 der EU-Offenlegungsverordnung⁴ steht der Beitrag, den jedes Portfoliounternehmen zu mindestens einem von zwölf von den Sustainable Development Goals abgeleiteten Nachhaltigkeitszielen leisten muss (ohne andere Ziele zu beeinträchtigen). Seit Anfang dieses Jahres investiert der Fonds in diesem Rahmen benchmarkunabhängig in Aktien wettbewerbsstarker Unternehmen, die über viele Jahre konstant hohe Umsätze und Erträge erzielen. Gesundheitstitel, die in diesem Jahr am Aktienmarkt eher zu kämpfen hatten, bilden im aktuellen Fondsportfolio mit einem Anteil von gut 18% die stärkste Branche (Stand: 21.11.2025). Im Oktober und November zählten Aktien wie die des Baseler Zahnersatz-Herstellers Straumann Holding, der Medizintechnik-Spezialist Medtronic und das dänische Unternehmen Coloplast (Stoma- und Wundversorgung) zu den Gewinnern. Auch das schwedische Beteiligungsunternehmen Investor AB (ABB, Atlas Copco, AstraZeneca, SEB, Nasdaq, Saab, Ericsson, Electrolux) konnte zulegen, während der italienische Laborausrüster Diasorin, der Chipdesigner Synopsys und Oracle größere Kursrückgänge verzeichneten. Der Anteil US-amerikanischer Aktien am Fondsportfolio liegt aktuell bei rund 17%.

PRIMA – Globale Werte: Klarer Kompass statt Mainstream

Der von Yefei Lu (Greiff capital management) gemanagte PRIMA – Globale Werte, ein offensiver Mischfonds, investiert vor allem in Aktien wettbewerbs- und ertragsstarker Unternehmen. Wichtigstes Kriterium für die wertorientierte Investmentauswahl (Value-Ansatz) ist ein Aktienpreis (Börsenkurs), der gemessen an den in den nächsten Jahren erwarteten Erträgen des Unternehmens als günstig eingeschätzt wird. Wie gut das Konzept aufgehen kann, zeigt der Kursanstieg der Aktie von Alphabet, die in den letzten Wochen den mit Abstand größten prozentualen Gewinn im Fondsportfolio des PRIMA – Globale Werte erzielen konnte. Weil viele Marktteilnehmer zweifelten, ob das Unternehmen angesichts wachsender Bedeutung von Chatbots seine marktbeherrschende Stellung im Internet behalten könne, war die Aktie zu Beginn dieses Jahres deutlich auf ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von unter 20 gefallen, das sie seit Jahren nicht mehr erreicht hatte. In der Zwischenzeit hat sich nicht nur Googles eigener Chatbot Gemini etabliert; auch die Bedenken hinsichtlich der zukünftigen Bedeutung von Suchmaschinen und Suchmaschinenmarketing haben sich zerstreut. Das Bewertungsniveau der Alphabet-Aktie hat sich wieder normalisiert. Dass Investitionen wie in Alphabet den Mut und die Geduld erfordern, sich gegen eine vorherrschende Einschätzung im Markt zu stellen und auf einen Stimmungsumschwung zu warten, zeigt aktuell die in Ungnade gefallene Aktie des einstigen Börsenlieblings Novo Nordisk (Diabetes-Medizin, Abnehmspritze Wegovy). Nach scheinbar enttäuschenden Studienergebnissen konnte auch diese Aktie weit unterhalb ihres Höchstkurses und ihrer Bewertungsspitze gekauft werden. Eine Kurserholung, die die noch immer starken Umsätze und Erträge des Unternehmens sowie die relative Unterbewertung der Aktie im Branchenvergleich spiegelt, steht hier noch aus.

PRIMA – Zukunft: Biopharma im Aufwind

Der PRIMA – Zukunft konnte die im April gestartete Rally der Aktienmärkte nutzen und Anfang November ein neues Allzeithoch erreichen. Die Korrektur der letzten Tage konnte der Fonds mit mäßigen Verlusten gut überstehen. Fondsmanager Volker Schilling (Greiff capital management) legte im jüngsten Fondsmanager-Dialog dar, dass er sie als Verschnaufpause und als Hinweis auf ein gesundes, fortbestehendes Wachstum begreift. Eine Blase existiert nach seiner Einschätzung nicht, da Technologieaktien (anders als während der Dotcom Bubble um das Jahr 2000) zum größten Teil sehr solide Gewinne erzielen und im Markt keine Euphorie herrscht. Zwar liegt das durchschnittliche Kurs-Gewinn-Verhältnis des Fondsportfolios bei über 30, die durchschnittliche Eigenkapitalrendite aber ebenfalls bei knapp 20%. Aktien aus dem Gesundheitssektor (Biopharma), die wegen politischer Diskussionen über Gesundheitskosten viele Monate lang hinter anderen Wachstumssektoren zurückgeblieben waren, gehörten in den letzten Wochen zu den Gewinnern im Fondsportfolio (Eli Lilly, argenx, Thermo Fisher, Amgen). Ihre durchschnittliche Bewertung liegt sowohl mit Blick auf die Gewinne der letzten als auch der kommenden zwölf Monate unterhalb derjenigen des IT- und auch des Industriewerte-Sektors. Im Branchenbreakdown bilden Halbleiter (25%), Investitionsgüter (24%) und Biopharma-Aktien (21%) aktuell die drei Schwergewichte (Stand: 21.11.2025). Anfang November wurden Oracle, ASML, der italienische Kabelproduzent Prysmian sowie das kanadische Ingenieurunternehmen WSP Global für das Portfolio gekauft. Auch Agnico Eagle Mines, das Gold, Silber, Kupfer und Zink für industrielle Anwendungen fördert, wurde neu ins Portfolio aufgenommen.

PRIMA – Kapitalaufbau Total Return: Gewinnmitnahmen und Absicherungen

Anders als unsere drei Einzeltitel-Fonds blickt der vermögensverwaltend gemanagte ETF-Dachfonds PRIMA – Kapitalaufbau Total Return aus einer teils makroökonomischen, teils markttechnischen Topdown-Perspektive auf die internationalen Kapitalmärkte. Im Fokus der Anlagepolitik steht eine risikokontrollierte Teilnahme der Fondsanleger am Wachstum der weltweit wichtigsten Volkswirtschaften und ihrer Aktien und Anleihen. Schwellenländer spielen in diesem Konzept, ausgehend von ihrem stark gewachsenen Anteil am globalen Bruttoinlandsprodukt, eine wichtige Rolle. Fondsmanager Markus Kaiser (Greiff Capital Management), der ihren Anteil im Laufe dieses Jahres ausgebaut hatte, nahm im Oktober Gewinne mit und verkaufte Anteile an Fonds für Aktien aus asiatischen und globalen Emerging Markets. Komplett verkauft wurde ein ETF auf den MSCI China, nachdem auch chinesische Aktien zuvor deutlich gestiegen waren. Im Bereich der Industrieländer wurden US-amerikanische Small Caps reduziert. Vor allem aber wurden umfangreich neue Futures auf den S&P 500, NASDAQ 100 und DAX verkauft, um den Aktien(fonds)anteil des Dachfondsportfolios gegen mögliche Kursrückgänge an den Aktienmärkten abzusichern. Erfreulich zulegen konnte im Oktober der Franklin FTSE India UCITS ETF. Auch zwei Anleihen-ETF für US-amerikanische Kurzläufer gewannen im Zuge der Zinssenkungen der Fed. Im aktuellen Dachfondsportfolio machen Aktienfonds mit Fokus auf Schwellenländer (inkl. China) einen Anteil von gut 21% aus; Fonds für Aktien aus den Industrieländern kommen auf einen Anteil von 49% brutto bzw. 15% netto (nach Absicherung) (Stand: 21.11.2025). Weitere 18% des Dachfondsvermögens entfallen auf Anleihenfonds (Industrieländer), die restlichen 12% werden in liquiden Mitteln gehalten

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Rechtliche Hinweise

Dies ist eine Marketing-Anzeige. Bitte lesen Sie den Prospekt und das PRIIPs-KID, bevor Sie eine endgültige Anlageentscheidung treffen. Die in diesem Dokument enthaltenen Informationen werden ausschließlich zu Informationszwecken zur Verfügung gestellt und stellen weder ein Angebot zum Kauf oder Verkauf noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots zum Kauf oder Verkauf des dargestellten Produkts dar. Allein verbindliche Grundlage für den Erwerb von Investmentanteilen sind der jeweils gültige Verkaufsprospekt und das Basisinformationsblatt, die auch ausführliche Informationen zu den Chancen und Risiken enthalten, ergänzt durch den letzten Jahres- und Halbjahresbericht des Fonds. Diese Unterlagen können kostenlos in deutscher Sprache bei der PRIMA Fonds Service GmbH, Engelplatz 59-61, 63897 Miltenberg, Tel. +49 (0)9371 94867 240, info@primafonds. com, angefordert sowie unter www.primafonds.com heruntergeladen werden. Die Dokumente können ebenfalls kostenlos in deutscher Sprache bei der IPConcept (Luxemburg) S.A., 4, rue Thomas Edison, L-1445 Strassen, Luxembourg bezogen und unter www.ipconcept.com heruntergeladen werden. Weitere Informationen zu Anlegerrechten sind in deutscher Sprache auf der Homepage der Verwaltungsgesellschaft einsehbar (https://www.ipconcept.com/ipc/de/anlegerinformation.html). Das Angebot der hier genannten Investmentanteile ist in vielen Ländern unzulässig, sofern nicht von der Verwaltungsgesellschaft des Sondervermögens eine Anzeige bei den örtlichen Aufsichtsbehörden eingereicht bzw. eine Erlaubnis von den örtlichen Aufsichtsbehörden erlangt wurde. Die Verwaltungsgesellschaft kann gemäß Artikel 93a der Richtlinie 2009/65/EG beschließen, die Vorkehrungen, die sie für den Vertrieb des Fonds getroffen hat, aufzuheben. Die vorliegenden Ausführungen gehen von unserer Beurteilung der gegenwärtigen Rechts- und Steuerlage aus und stellen keine Anlageberatung dar. Vor dem Kauf sollte eine ausführliche und an der individuellen Kundensituation ausgerichtete Beratung durch Steuer-, Rechts- und/oder Anlageberater erfolgen. Die vorliegenden Ipost als falsch oder überholt herausstellen, zu korrigieren. Alle gemachten Angaben zur Wertentwicklung von Fonds folgen, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben, der BVI-Methode und berücksichtigen alle laufenden Fondskosten ohne den Ausgabeaufschlag. Kosten, die auf Anlegerebene anfallen können (z. B. Depotkosten), werden nicht berücksichtigt. Wertentwicklungen der Vergangenheit, simuliert oder tatsächlich realisiert, sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Anlagen in Fonds sind sowohl mit Chancen als auch mit Risiken verbunden. Der Marktwert einer Anlage kann sowohl steigen als auch fallen. Informationen über die nachhaltigkeitsrelevanten Aspekte gemäß der Verordnung (EU) 2019/2088 finden Sie auf unserer Webseite unter Downloads. Bei einer Investition in den Fonds sollten neben den nachhaltigkeitsrelevanten Aspekten, alle Eigenschaften und Ziele des beworbenen Fonds berücksichtigt werden, wie sie im Verkaufsprospekt und Basisinformationsblatt genannt werden.

Fußnoten

1 www.fondsprofessionell.de/news/maerkte/headline/bondmaerkte-kippen-warum-anleger-konzernen-mehr-trauen-als-staaten-246030/
2 edition.cnn.com/markets/fear-and-greed
3 fng-siegel.org
4 EU 2019/2088