Allgemeiner Marktkommentar
- US-Zinsen und Ölpreis (neues Hoch für Dezember-Termin) sind entscheidend. Eine Fed-Zinserhöhung und steigende Ölpreise dürften Aktien bis Oktober belasten.
- Steigende Zinsen bleiben mittelfristig die Hauptgefahr. Global höhere Renditen wären trotz steigender Gewinne der stärkste Gegenwind seit 2007 und 1997.
- Eine Rückabwicklung des Yen-Carry-Trades birgt Risiken. Der Yen stieg bereits 6% gegenüber dem Dollar; die letzte Carry-Trade-Baisse war am 15. September 2008.
- Kupfer-, Uran- und europäische Stahlaktien sind im Aufwind. Die forcierte Nuklearenergie unterstützt diese Entwicklung weltweit.
- Die Verdoppelung der AfD-Stimmen und die mehr als halbierte CDU sollten zu einem Kurswechsel führen. Vorrang hat eine neue Energiepolitik zur Verringerung des Wettbewerbsnachteils.
- Der Ölpreisanstieg begünstigt Energietitel wie Chevron, Petrobras und Equinor.