DJE Finanzwoche Kompakt vom 17.07.2026

DJE Kapital AG

Allgemeiner Marktkommentar

  • Höhere Ölpreise treiben trotz niedrigerer US-Inflation (+3,5%) die Renditen 10-jähriger US-Staatsanleihen auf über 4,6% und 3,13% in Deutschland. Das belastet Aktien, besonders deutsche Immobilienwerte. Fast 2 US-Zinserhöhungen sind eingepreist – klar negativ.
  • Neues Aktienangebot belastet Wall Street: Nach 86 Mrd. $ für SpaceX und 26,5 Mrd. $ für SK Hynix verschlechtert sich das Verhältnis von Angebot und Nachfrage. SpaceX verlor fast den gesamten Emissionsgewinn.
  • Die US-Bondmärkte leiden unter einer Flut neuer Unternehmensanleihen – 2026 bereits mehr als im gesamten Vorjahr (siehe Chart Seite 2). In Deutschland belastet die Anleihekurse die rüstungsbedingt unbegrenzte Neuverschuldung.
  • Sehr gute US-Unternehmensgewinne sollten stützen, sind aber meist bereits eingepreist.
  • Saisonal haben die Börsen bis Herbst Gegenwind. Hinzu kommen Risiken für die Öl- und Gasversorgung durch die Sperrung der Straße von Hormus und kriegsbedingte Einschnitte der russischen Energieproduktion. Risiko bei Füllung der deutschen Gasspeicher.
     

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