C-QUADRAT ARTS Total Return Bond: Ausgezeichnetes Anleihemanagement - Warum Flexibilität bei Bonds den Unterschied machen kann
Der C-QUADRAT ARTS Total Return Bond repräsentiert einen aktiven Managementstil, der die Attraktivität der einsetzbaren Investments ermittelt und die aktuelle Zielallokation erstellt. Dabei wird höchst flexibel in die jeweils trendstärksten Bereiche aus dem gesamten Anleiheuniversum sowie in Geldmarkt- bzw. geldmarktnahe Fonds investiert und dies ohne Einschränkungen bezüglich Laufzeiten, Regionen und Währungen. Die Anlagestrategie folgt dabei einem prognosefreien Total Return-Ansatz, der sich an keiner Benchmark orientiert mit dem Ziel langfristig über alle Marktphasen einen absoluten Wertzuwachs zu erwirtschaften.
FondsSuperMarkt: Der C-QUADRAT ARTS Total Return Bond wurde von Scope zuletzt als bester Anleihefonds unter 173 Vergleichsfonds bewertet. Worauf führen Sie das zurück?
ARTS: Diese Bewertung freut uns natürlich sehr, weil sie aus unserer Sicht bestätigt, dass ein flexibler und regelbasierter Ansatz auch im Anleihebereich einen echten Mehrwert liefern kann. Gerade in den vergangenen Jahren hat sich gezeigt, dass auch Anleihen kein Selbstläufer sind und eine statische Strategie in einem sich schnell verändernden Marktumfeld an ihre Grenzen stoßen kann.
Ein wesentlicher Erfolgsfaktor war somit die Fähigkeit unseres Handelssystems, Allokationen dynamisch anzupassen und Risiken aktiv zu steuern.
FondsSuperMarkt: Viele Anleger kennen Trendfolgestrategien eher aus dem Aktienbereich. Wie funktioniert ein Trendfolgemodell bei Anleihen?
ARTS: Das Grundprinzip ist dasselbe: Auch im Anleihebereich versuchen wir nicht, Marktbewegungen vorherzusagen, sondern folgen messbaren Trends. Beim C-QUADRAT ARTS Total Return Bond vergleicht unser System systematisch unterschiedliche Bereiche des gesamten globalen Anleiheuniversums und ermittelt auf Basis klar definierter quantitativer Regeln, welche Segmente aktuell die attraktivsten Trends aufweisen. Das beginnt bei Staatsanleihen, geht über Unternehmens- und Wandelanleihen bis hin zu High-Yield und Emerging-Marktes Anleihen.
Darüber hinaus kann das System ohne starre Einschränkungen hinsichtlich Emittenten, Laufzeiten, Regionen und Währungen flexibel agieren. Investiert wird in jene Fonds, die aus Sicht unseres Systems ein kurz- bis mittelfristig positives Trendverhalten zeigen. Gleichzeitig werden Bereiche mit nachlassendem Momentum reduziert oder gemieden.
FondsSuperMarkt: Wie hat der Fonds und damit Ihr Trendfolgesystem auf die Zinswende der vergangenen Jahre reagiert?
ARTS: Die Zinswende war für viele Anleiheinvestoren ein echter Stresstest. 2022 hat sehr deutlich gezeigt, dass auch vermeintlich sichere Anleihen erhebliche Kursverluste erleiden können, wenn die Zinsen stark und schnell steigen. Besonders langlaufende Anleihen standen damals stark unter Druck. Unser Ansatz ist auch für solche Marktphasen gerüstet. Wenn sich Trends verschlechtern, reduziert das System entsprechende Positionen oder steigt aus.
Natürlich kann auch ein systematischer Ansatz Marktschwankungen nicht vollständig vermeiden. Aber der große Vorteil liegt darin, dass das Portfolio nicht statisch bleibt, sondern auf Basis klarer Regeln laufend angepasst wird.
FondsSuperMarkt: Viele Anleger verbinden Anleihefonds vor allem mit laufenden Zinsen. Ihr Fonds verfolgt zusätzlich einen Absolute-Return-Ansatz. Was bedeutet das konkret für Anleger und welche Chancen bietet dieser Ansatz im aktuellen Zinsumfeld?
ARTS: Laufende Zinsen sind bei Anleihen natürlich ein wichtiger Bestandteil der Rendite. Unser Ziel aber ist es, langfristig und über unterschiedliche Marktphasen hinweg einen absoluten Wertzuwachs für unsere Kunden zu erwirtschaften. Und zwar Benchmark unabhängig. Das ist das Prinzip eines Total-Return-Ansatzes.
Das aktuelle Zinsumfeld zeigt aus unserer Sicht gut, warum dieser Ansatz relevant ist: Einerseits bieten Anleihen wieder attraktivere Renditen, andererseits bleibt das Marktumfeld von erhöhter Unsicherheit und stärkeren Schwankungen geprägt. Ein flexibler Total-Return-Ansatz kann dabei helfen, Chancen systematisch zu nutzen, Risiken aktiv zu steuern und die Allokation laufend an veränderte Marktbedingungen anzupassen.
FondsSuperMarkt: Nach welchen Kriterien entscheiden Sie, welche Anleihefonds ins Portfolio aufgenommen oder wieder verkauft werden?
ARTS: Unser Handelssystem überwacht ein breites Universum von mehr als 1.000 Anleihezielfonds. Aufgenommen werden jene Fonds, die aus Sicht des Systems die stärksten Trends zeigen und zur aktuellen Zielallokation passen. Verkauft oder reduziert werden Positionen, wenn Momentum nachlässt, Trends brechen oder andere Bereiche attraktiver werden. All das erfolgt auf Basis klar definierter quantitativer Regeln über Algorithmen und ohne diskretionäre und emotionale Entscheidungen eines Fondsmanagers.
FondsSuperMarkt: Wie vermeiden Sie Konzentrationsrisiken innerhalb des Zielfondsuniversums?
ARTS: Der C-QUADRAT ARTS Total Return Bond profitiert gerade von seinen Freiheitsgraden in der Anlagestrategie bzw. in der Portfolio-Allokation. Daher ist er auch bereit gewisse Risiken einzugehen, um entsprechende Erträge für seine Anleger zu erzielen. Aber Risikomanagement steht wie bei all unseren Produkten im Vordergrund.
Das bedeutet, wenn sich Trends einzelner Fonds abschwächen oder ganze Anleihesegmente von denselben negativen Markteinflüssen betroffen sind, kann das Handelssystem Allokationen reduzieren, austauschen oder sogar in defensivere Bereiche wie Geldmarkt- bzw. geldmarktnahe Fonds wechseln.
FondsSuperMarkt: Wie unterscheidet sich das Risikomanagement des Total Return Bond von dem des Total Return Flexible aus unserem Interview von letztem Jahr?
ARTS: Beide Fonds basieren auf der gleichen Grundidee: systematisch, regelbasiert und emotionsfrei auf Markttrends zu reagieren. Der wesentliche Unterschied liegt im Anlageuniversum und damit darin, auf welcher Ebene Risiken gesteuert werden können.
Beim C-QUADRAT ARTS Total Return Flexible steht ein breiter Multi-Asset-Ansatz im Vordergrund. Das System steuert das Risiko dort über verschiedene Anlageklassen hinweg. Je nach Marktlage kann der Fonds seine Aktienquote deutlich erhöhen, in negativen Phasen aber auch bis auf 0 % reduzieren und in konservativere Anleihe- und Geldmarktfonds bzw. geldmarktnahe Anlagen ausweichen. Zusätzlich können in begrenztem Umfang alternative Bausteine wie Kryptowährungen eingesetzt werden.
Beim C-QUADRAT ARTS Total Return Bond ist das Risikomanagement dagegen klar auf das Anleihe- und Geldmarktuniversum ausgerichtet. Dort geht es nicht um die Steuerung zwischen Aktien, Anleihen und alternativen Anlageklassen, sondern um die flexible Allokation innerhalb unterschiedlicher Fixed-Income Segmente. Das System kann dabei zwischen unterschiedlichen Anleihearten, Laufzeiten, Regionen und Währungen wechseln und bei Bedarf auch Geldmarkt- bzw. geldmarktnahe Fonds einsetzen.
Fondsdetails: C-QUADRAT ARTS Total Return Bond