Infrastruktur bleibt Zukunft: Wie der Energiesektor strukturelles Wachstum einfordert

hep solar

hep solar Artikel vom 24.02.2026

KI-Boom, Rechenzentren, Elektrifizierung von Industrie und Mobilität sowie steigende Kühlbedarfe tragen zu einem kontinuierlich wachsenden Energiebedarf – insbesondere in Form von Strom – bei. Laut der International Energy Agency wird der globale Stromverbrauch bis 2030 um rund 19 % steigen; langfristige Szenarien – etwa von McKinsey & Company – gehen sogar von einer Verdreifachung bis 2050 aus. Die Prognosen zeigen: Ohne zusätzliche Kapazitäten in Erzeugung, Netzen und Speichern lässt sich die steigende Nachfrage nicht bewältigen.

Netze, Erzeugung und Speicher im Fokus

Der Ausbau der Energieversorgung bleibt daher mit erheblichem Finanzierungsbedarf verbunden. Laut Infrastruktur-Report des Bundesverband Alternative Investments wird der kommunale Infrastrukturbedarf bis 2030 auf über 200 Milliarden Euro geschätzt, wobei Energieprojekte einen wesentlichen Anteil ausmachen. Auch die Allokationen institutioneller Investoren in Deutschland spiegeln diese Entwicklung wider: Von rund 94 Milliarden Euro Infrastrukturvolumen entfallen mehr als drei Viertel auf erneuerbare Energien.

Photovoltaik und Speicher in Kombination

Mit rund 40 % des weltweiten Kapazitätszubaus im Jahr 2024 zählt Photovoltaik zu den zentralen Technologien neuer Stromerzeugung. Ein wesentlicher Grund sind ihre vergleichsweise niedrigen Stromgestehungskosten von etwa 4 bis 7 Cent pro Kilowattstunde. Da Solarstrom wetterabhängig erzeugt wird, gewinnen Batteriespeicher zunehmend an Bedeutung: Sie ermöglichen eine zeitlich flexible Nutzung und eine netz- beziehungsweise bedarfsorientierte Einspeisung. Für Deutschland wird bis 2030 ein deutlicher Ausbau der installierten Speicherkapazitäten erwartet.

ELTIFs öffnen den Zugang zu Infrastrukturstrategien

Mit der Reform der europäischen Long-Term Investment Funds (ELTIF 2.0) wurde der Zugang zu entsprechenden Fondsstrukturen insbesondere für Privatanleger erweitert. Je nach Ausgestaltung sind geringere Mindestanlagebeträge, Sparplanmodelle sowie definierte Rückgabeoptionen möglich. Daten von Scope Fund Analysis zeigen, dass sowohl die Zahl neuer ELTIFs als auch das verwaltete Vermögen seit der Reform deutlich gestiegen sind: 2024 wurden rund 4,4 Milliarden Euro in 62 ELTIFs platziert, davon etwa 950 Millionen Euro in Fonds mit Infrastrukturfokus.

Infrastruktur als strategischer Baustein im Portfolio

Steigende Stromnachfrage, politische Unterstützung der Energiewende und die fortschreitende Elektrifizierung erhöhen langfristig den Investitionsbedarf entlang der gesamten Energieversorgung. Reale Energieanlagen rücken dadurch zunehmend als ergänzender Diversifikationsbaustein in den Fokus von Portfolios – neben klassischen Anlageklassen wie Aktien oder Anleihen.

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