Perspektiven zum Jahresauftakt

Raiffeisen Capital Management

Raiffeisen Capital Management "Märkte unter uns" Februar 2026

Nach einem der „Börsen-Kalendereffekte“, weisen Jahre mit einer geraden Endziffer im Durchschnitt eine höhere Volatilität und eine geringere Performance auf als ungerade Jahre. Eine klare statistische Evidenz hierfür gibt es zwar nicht, aber einige größere Kapitalmarktverwerfungen in geraden Kalenderjahren sind noch gut in Erinnerung, wenn man an die Jahre 2022 (Ukrainekrieg), 2020 (Coronakrise) oder 2018 (Beginn Handelskonflikt USA-China) zurückdenkt. Besonders nachhaltig hat sich die globale Finanzkrise im Jahr 2008 und das Platzen der dot.com-Blase im Jahr 2000 ins Gedächtnis der Marktteilnehmer:innen eingebrannt.

Die Rahmenbedingungen für das Kapitalmarktjahr 2026 erscheinen jedoch überwiegend konstruktiv, denn die Kombination aus stabil erwartetem Wirtschaftswachstum mit rückläufig prognostizierten (US)-Zinsen, das robuste Gewinnwachstum und der KI-Megatrend, die US-Steuersenkungen und –Deregulierungen sowie die massiven Investitionen in der Euro-Zone, insbesondere in Deutschland, sollten sich positiv niederschlagen. Allerdings wurde ein Gutteil dieser erwarteten Entwicklungen schon im Vorjahr eingepreist, was sich auch an den mitunter überzogenen Bewertungen zeigt. Über das Gesamtjahr ist daher insbesondere für die US-Börsen mit einer etwas gedämpfteren Entwicklung als zuletzt zu rechnen – so deutet es schon die Statistik für Jahre mit Zwischenwahlen an, die Anfang November in den USA stattfinden. Auch das durchschnittliche Jahresend-Kursziel der Analysten für den S&P 500 Aktienindex signalisiert ein geringeres Kurspotenzial als im Vorjahr, wobei der potenzielle Ertrag für Euro-Investor:innen infolge des etwas schwächer erwarteten US-Dollars geschmälert wird. Europa und den Emerging Markets wird 2026 – auch angesichts der niedrigeren Bewertungen – eine größere Aufwärtsdynamik als in den USA zugetraut. Auf Sektorebene wird eine Verbreiterung des Gewinnwachstums und weniger Konzentration auf die großen IT-Unternehmen erwartet. Als größte Sorge gilt unter den Marktbeobachtern das Konzentrations- und Bewertungsrisiko („AI-Blase“), gefolgt vom neuerlichen Aufkeimen der Inflation und einem schwachen Arbeitsmarkt. Darüber hinaus ist auch heuer wieder von einigen geopolitischen Spannungen auszugehen, die temporär für erhöhte Volatilität am Kapitalmarkt sorgen werden. Basierend auf unseren aktuellen fundamentalen Marktanalysen bleiben wir in der Taktischen Asset Allocation „risk-on“ positioniert.

Marktumfeld – Anleihemärkte

Guter Jänner für höher verzinste Anleihen
Trotz einiger turbulenter Marktentwicklungen im Jänner sorgten ein stabiler Konjunkturausblick und eine tief bleibende Inflation für wenig Bewegung am (europäischen) Anleihemarkt: Deutsche Staatsanleiherenditen oszillieren weiterhin nahe ihrer Dreijahreshochs (zehnjährige Anleiherenditen bei knapp 2,9 %).

Entsprechend unspektakulär ist die Monatsperformance. Auch die bereits (sehr) tiefen Renditeaufschläge für riskantere Anleiheformen (Italien Staat, Unternehmensanleihen,…) blieben weiterhin tief, was bei letzteren eine Outperformance gegenüber deutschen Staatsanleihen ermöglichte. In Summe brachte das neue Jahr bisher eine Fortsetzung der großen Trends des vergangenen Jahres 2025. Das gilt auch für den im Jänner neuerlich schwächeren US-Dollar, der die Performance von US-Dollar-Anleihen auf Eurobasis auch im Jänner negativ werden ließ.

Was neuerlich positiv herausstach waren Schwellenländer-Anleihen in Lokalwährung. Diese profitieren erstens von ihren immer noch recht hohen Renditeniveaus im Vergleich zur auch in den Schwellenländern deutlich gesunkenen Inflation, was weitere Zinssenkungen ermöglicht. Zweitens sind auch das schwache US-Dollar-Umfeld und steigende Rohstoffpreise etwas, das bei diesen Anleihemärkten historisch für gute Performance sorgte.

Marktumfeld – Aktienmärkte

Positiver Start ins Börsenjahr 2026
Nach einem ausgezeichneten Börsenjahr 2025 startete auch 2026 mit einer durchgehend positiven Jänner-Performance an den wichtigsten Börsen. Und das trotz aller Krisenmeldungen, wie z. B. steigende Kriegsgefahr mit dem Iran, innenpolitische Eskalation in den USA, US-Dollar-Schwäche und Rallye bei Edelmetallen (letzteres ist ja manchmal eine Folge von hoher Verunsicherung der Anleger:innen). Aber die positiven Fundamentaldaten (weiterhin positiver Konjunkturausblick, steigende Unternehmensgewinne und anhaltend niedrige Inflation) behielten erneut die Oberhand gegenüber diversen Krisenmeldungen.

Besonders positiv stachen im Jänner wieder einige der Top-Performer des Vorjahres heraus. Insbesondere Lateinamerika (steigende Rohstoffpreise geben diesen Produzentenländern Rückenwind), aber auch Asien und Schwellenländer generell, sowie Zentral- und Osteuropa (z. B. ATX). Trotz der Währungsturbulenzen in Japan zählte auch die japanische Börse (Nikkei) im Jänner zu den Top-Performern auf Euro-Basis.

Eher mau ist dagegen auch im Jänner wieder die USA, selbst wenn man statt der hier dargestellten Performance in Euro die (um knapp einen Prozentpunkt höhere) Performance in US-Dollar betrachtet.

Marktumfeld – Rohstoffe und Währungen

Auch 2026 begann mit Rekordhoch beim Goldpreis
2025 war eines der stärksten Jahre für Edelmetalle seit Jahrzehnten, im Jänner legte die Rallye noch an Tempo zu. Gegen Ende des Monats schoss der Goldpreis auf über 5.500 US-Dollar pro Unze nach oben! Und Silber – wie so oft volatiler als Gold – erreichte zur gleichen Zeit sogar eine Preisspitze von knapp 120 US-Dollar (wir erinnern uns: Das Überschreiten der 50-US-Dollar-Marke ist gerade einmal 3 Monate her!). Die fundamentalen Gründe dahinter haben sich nicht geändert (Notenbankkäufe im Fall von Gold sowie generell politische Unsicherheit, ein schwächerer US-Dollar, und Aussicht auf tiefere US-Zinsen). Zuletzt waren aber auch immer mehr spekulative Zuflüsse privater Investor:innen zu beobachten und die Stimmung wurde zunehmend überhitzt. Entsprechend brauchte es dann nicht viel (Nominierung eines neuen US-Notenbankchefs, der als weniger zinssenkungsfreudig gilt) um massive Gewinnmitnahmen auszulösen: Bis Anfang Februar brach der Goldpreis wieder unter 5.000 US-Dollar und Silber unter 90 US-Dollar ein. Dafür wurde die Rohstoffrallye breiter: Im Jänner legten auch Industriemetalle gut 4 % zu und die Energiepreise gingen aufgrund kälterer Winterphase (Erdgas) und wachsender Kriegsgefahr mit dem Iran (Öl) kräftig nach oben. Währungsseitig begann 2026 mit einem deutlich schwächerem US-Dollar. Die Angst vor einer „Flucht“ aus US-Veranlagungen ließen den US-Dollar erstmals seit 2021 sogar kurz über EUR/USD 1,21 steigen; die Nominierung eines vertrauenswürdigen Notenbankchefs dämmte diese Ängste wieder ein: In Summe gab der US-Dollar im Jänner zum Euro „nur“ knapp 1 % nach. Eine deutliche Aufwertung zum Euro verbuchten einige Schwellenlandwährungen wie der brasilianische Real und – der nicht mehr frei handelbare – russische Rubel.

Ausblick – Globale Wirtschaft

Konjunktur-Vorlaufindikatoren im Wachstumsbereich
Trotz aller politischen Krisen und Probleme zeigt sich das Wirtschaftswachstum in allen drei großen Wirtschaftsräumen weiterhin sehr robust. Die Konjunkturvorlaufindikatoren (in der Grafik die Unternehmensumfragen PMI) haben sich zuletzt zwar etwas abgeschwächt, liegen damit aber weiterhin im soliden Wachstumsbereich. Einige wesentliche Konjunkturtreiber sollten sich 2026 sogar verstärken: In den USA bringen die (2025 verabschiedeten & 2026 wirksamen) Steuersenkungen und der Effekt tieferer Zinsen zusätzlichen Schub für die Konjunktur. Störfeuer, wie die erratische Zollpolitik, verlieren inzwischen an dämpfender Wirkung. Im Wahljahr 2026 (Parlamentswahlen im Herbst) dürfte die Regierung eher versuchen, die Wirtschaft zu überhitzen, um die Wähler:innen bei Laune zu halten. Wachstumsrisiken wären eine unerwartet heftige Verschlechterung des bereits flauen Arbeitsmarkts, Aufwärtsrisiken ein anhaltender Produktivitätsboom dank KI. In Europa ist v. a. in Deutschland eine deutliche Konjunkturbeschleunigung zu erwarten. Nach minimalem Wachstum 2025 sollten 2026 die bereits beschlossenen Staatsausgabenerhöhungen (Rüstung, Infrastruktur) zunehmend in echte zusätzliche Nachfrage münden – genug, um sich zumindest von Stagnation auf Durchschnittswachstum zu verbessern. Ebenfalls positiv: Die lange Rezession in der europäischen Industrie ging 2025 wie erwartet zu Ende. Hier ist 2026 auch für den Industriesektor endlich wieder Wachstum zu erwarten. In China erwarten wir 2026 nur „Normalwachstum“, was aber immer noch ca. 4,5 % Wachstum bedeutet. Sinkende Exportanteile in die USA konnten bisher recht gut durch wachsende Exporte in den Rest der Welt abgefangen werden. 

Ausblick – Inflation und Notenbanken

Zinsen bleiben tief (Europa) bzw. sinken weiter (USA)
In der Eurozone zeigen sich Inflation und Zinsen weiterhin stabil auf langfristig durchschnittlichem Niveau: Die Inflation in der Eurozone pendelt nun schon über gut zwei Jahre eng um den Zielwert der Notenbank von 2,0 %. Da für 2026 weder steigende Energiepreise (größtes Risiko: Krieg mit Iran!) noch eine überhitzende Wirtschaft erwartet werden, dürfte sich dieses freundliche Inflationsbild 2026 vorerst fortsetzen. Der aktuelle „neutrale“ Leitzinssatz von 2,0 % passt da perfekt dazu, die EZB hat entsprechend wenig Handlungsbedarf. Das sieht auch der (Zins-)Markt so und preist den Euro-Leitzins bis Ende 2026 unverändert auf dem aktuellen Niveau. Sollte die Konjunktur wider Erwarten einbrechen, oder die Inflation das Ziel 2026 deutlich unterschießen, hätte die EZB sogar Spielraum für eine nochmalige Zinssenkung. In Österreich lag dagegen die Inflation im Dezember noch bei fast 4,0 % p. a., fällt aber mit Jänner auf 2 % p. a., da preistreibende Einmaleffekte (z. B. der Effekt aus der der Abschaffung Strompreisbremse Anfang 2025) aus der Berechnung wegfallen (Basiseffekt). Entsprechend wird auch die durchschnittliche Inflation in Österreich 2026 bei nur rund 2 % erwartet. Im Gegensatz zur EZB hat in den USA die Notenbank im September 2025 ihre Zinssenkungen wieder aufgenommen. Nach drei Zinssenkungen (in Summe 0,75 %) liegt der Leitzins nun bei 3,5 bis 3,75 %. Und der Zinsmarkt preist aktuell 2 weitere Senkungen auf 3,0 % bis Jahresende – obwohl die US-Inflationsrate mit knapp 3 % immer noch erhöht ist. Der inflationstreibende Effekt der Zollanhebungen dürfte aber 2026 rein rechnerisch immer geringer werden. Flauer Arbeitsmarkt und sinkender Inflationsdruck bei Mieten sollten im Verlauf 2026 auch die US-Inflation wieder an die 2,5 % nach unten bringen und der US-Notenbank entsprechenden Spielraum für tiefere Zinsen geben.

Ausblick – Anleihemärkte

Bei Anleihen weiterhin konservativ aufgestellt
So wie wir ins neue Jahr hineingestartet sind, bleiben wir auch für Februar in unserer kurzfristigen Positionierung innerhalb des Anleiheportfolios konservativ aufgestellt.

Das beutet konkret eine Untergewichtung der 2025 sehr gut gelaufenen (und entsprechend teuren) Anleihekategorien US-High-Yield-Anleihen und Emerging-Markets-Staatsanleihen in Hartwährung, aber auch von Euro-Unternehmensanleihen (Investment-Grade). Das von uns erwartete positive Konjunkturumfeld würde zwar auch Unternehmensanleihen durchaus unterstützen, aber auch der Markt preist bereits einen recht positiven Ausblick. Entsprechend sind auf allen oben genannten Anleihemärkten die Risikoprämien (= Renditeaufschläge) bereits nahe Rekordtiefs, was kaum noch Risikopuffer bietet und sie anfällig für zwischenzeitige Korrekturen macht.

Im Gegenzug sind wir übergewichtet in Staatsanleihen Deutschland, USA, aber auch in Staatsanleihen UK und Australien. Sinkende US-Zinsen sowie tief bleibende Zinsen in der Eurozone bieten 2026 prinzipiell ein positives Umfeld für Anleihemärkte – insbesondere, wenn auch die Inflationsraten tief bleiben (Europa) oder sogar noch etwas sinken (USA).

Als Sondersituation sehen wir nach wie vor französische Staatsanleihen als attraktiv bewertet (übertriebener Abverkauf letztes Jahr) und sind diese ebenfalls übergewichtet.

Ausblick – Aktienmärkte global

Ungebrochen optimistisch für Aktienmärkte
An politischem Störfeuer und damit auch an potenziellen Kapitalmarktrisiken und entsprechender Marktvolatilität herrscht derzeit kein Mangel. Ähnlich wie schon 2025 denken wir aber, dass sich auch heuer die weiterhin positiven Fundamentalfaktoren gegen kurzfristige Marktirritationen durchsetzen werden. Die wichtigsten Voraussetzungen dafür sind aus unserer Sicht weiterhin gegeben: 1.) Robustes Wirtschaftswachstum in den drei großen globalen Wirtschaftsräumen, worauf Vorlaufindikatoren, fundamentale Faktoren und Analystenschätzungen weiter hindeuten. Gleichzeitig bleibt 2.) die Inflationsrate tief genug, so dass kein Gegenwind von Zinsanhebungen einer der drei großen Notenbanken zu erwarten ist. Im Gegenteil: Die Fed dürfte die Zinsen 2026 sogar weiter (leicht) senken. Für die Unternehmen wird 3.) dementsprechend weltweit ein starkes Wachstum der Gewinne von rund 10 % erwartet. Zwischenzeitige Korrekturen gehören dazu, sind aber notorisch schwer zu timen und beeinflussen die Performance nur vorübergehend. Wir bleiben entsprechend taktisch bei Aktien übergewichtet (2 Schritte gegenüber Euro-Staatsanleihen). Außerdem setzen wir auf eine Fortsetzung des Bullenmarkts bei Rohstoffen und gewichten diese ebenfalls gegenüber Euro-Staatsanleihen. Wir setzen dabei auf eine breite Rohstoff-Benchmark, denn neben den schon sehr gut gelaufenen Edel sehen wir auch bei Industriemetallen zunehmend Aufwärtsdynamik, während Energie eine gewisse Absicherung gegen geopolitische Risiken bietet. Innerhalb der Aktienmärkte halten wir es nach wie vor für sinnvoll geografisch breit(er) zu streuen, z. B. auch (Zentral- und Ost-)Europa und die EM (inkl. China) stärker zu berücksichtigen. Abseits der USA sind die meisten Aktienmärkte nach wie vor normal (einige sogar günstig) bewertet – bei dort ebenfalls stark erwartetem Gewinnwachstum..

Ausblick – Aktienmärkte regional

Regionale Über-und Untergewichtungen

Kurzfristig(taktisch):

Bereits im Jänner hatten wir in Europa unsere größte Untergewichtung (die Gewinnentwicklung spricht hier im Moment noch für andere Regionen), während wir die Übergewichtung im Raum Asien/Pazifik zuletzt noch vergrößert hatten. Diese Untergewichtung in Europa bauen wir jetzt für Februar noch aus, wobei hier ein signifikanter Teil aus einer Untergewichtung der Schweiz kommt. Insgesamt sehen wir Europa weiterhin als die schwächste Region.

Am positivsten sehen wir im Moment Emerging Markets, wo wir unsere kurzfristige Übergewichtung entsprechend deutlich erhöht haben. 

Bei unseren kurzfristigen Sektorpositionen gab es eine Änderung: Wir schließen die Positionen „IT vs. Grundstoffe“ sowie „Finanzwerte vs. Energie“, und eröffnen stattdessen eine Übergewichtung in Europa Öl & Gas gegenüber dem Euro Stoxx 50.

Strategische Asset Allocation

Aktien
Anfang Dezember 2025 haben wir Emerging-Markets-Aktien (insbesondere chinesische Aktien) nach einem deutlichen Bewertungsanstieg reduziert. Modellgetrieben haben wir Mitte Dezember 2025 unsere Gewichtung in europäischen Aktien leicht erhöht.

Wir halten Positionen in europäischen, japanischen Aktien und Emerging-Markets-Aktien. US-Aktien sind aus Bewertungsüberlegungen weiterhin unattraktiv.

Staatsanleihen
Wir haben bei Staatsanleihen in den letzten Jahren aufgrund der deutlich attraktiveren Ertragsaussichten markant zugekauft.

Mitte Juni 2025 haben wir Non-Euro-Zinsrisiko aufgestockt und Euro-Zinsrisiko reduziert.

Unternehmens- & EM-Anleihen
Nach den Spreadeinengungen haben wir letztes Jahr mehrere Anpassungen vorgenommen: Anfang März 2025 realisierten wir Gewinne, u. a. bei Euro-Investment-Grade und High-Yield. Im Juni 2025 schlossen wir unsere Position in italienischen Staatsanleihen, Ende August 2025 folgten österreichische Staatsanleihen. Zudem reduzierten wir unsere Position in Emerging-Markets-Harwährungen.

Reale Assets
Im Dezember 2025 haben wir die niedrigen Kurse bei Energierohstoffen für einen Zukauf (über ein Derivat auf einen Rohstoffindex) genutzt. 

Im Rohstoffbereich halten wir Positionen (über Derivate auf Rohstoffindizes) in Energierohstoffen, Industrie- und Edelmetallen.

Taktische Asset Allocation Februar

  • Wirtschaft:
    − Solide Wirtschaftsprognosen und -daten, derzeit geringes Rezessionsrisiko
    − US-Arbeits- und Immobilienmarkt schwächeln, zuletzt jedoch stabilisiert
    − Fed mit Zinssenkungsfantasie auf Jahressicht, EZB bleibt unverändert
     
  • Unternehmen:
    − (US)-Berichtssaison (Q4/25) sollte einmal mehr positiv überraschen können
    − Global wird in allen Weltregionen ein Gewinnwachstum für 2026 erwartet
    − Dynamik in mehreren Sektoren - weniger Abhängigkeit von (US-)Technologie
     
  • Stimmung:
    − Stimmungs-Kontraindikatoren sind überhitzt, aber keine Extremwerte
    − Marktbreite hat sich bei Regionen und Sektoren weiter verbessert
    − Globale Aktien leicht überkauft, aber mit klaren Trendbestätigungen
     
  • Positionierung:
    − Aktien +2 Schritte (gegenüber Euro-Staat)
    − Zusätzlich: Rohstoffe (gegenüber Euro-Staat)

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