Fondsmanagerinterview vom 13.03.2024

MainFirst Top European Ideas: Nebenwerte vor dem Comeback?

Der MainFirst Top European Ideas Fund investiert in Aktien ertrags- und wachstumsstarker Unternehmen aus Europa. Fondsmanager Olgerd Eichler erklärt im Interview, welche Kursentwicklung er von Titeln im Portfolio erwartet und warum er trotz Gegenwind an den Zinsmärkten von kleineren Unternehmen überzeugt ist. Der Fonds berücksichtigt auch nachhaltige Anlagekriterien.

FondsSuperMarkt: Der MainFirst Top European Ideas Fund investiert in Aktien substanzstarker Unternehmen aus Europa, mit deutlichem Schwerpunkt auf Deutschland. Bitte skizzieren Sie einleitend, was Sie unter Substanzwerten verstehen.

Olgerd Eichler: Wir sind keine großen Verfechter der Substanzwertphilosophie. Unsere Investmentstrategie konzentriert sich vielmehr auf die Identifizierung von Unternehmen mit erheblichem Aktienkurspotenzial. In der Regel streben wir eine erwartete Wertsteigerung von 50 bis 100 % über einen Zeitraum von maximal fünf Jahren an. Dies erfordert eine gründliche Prüfung potenzieller Unternehmen und das Einhalten anspruchsvoller Maßstäbe. Wir lehnen beispielsweise 95 % aller von uns analysierten Firmen als nicht hinreichend aussichtsreich ab. Auf diese Weise streben wir eine nachhaltige und wertorientierte Performance des Fonds an.

FondsSuperMarkt: „Preis ist, was man zahlt, Wert, was man erhält“, lautet ein bekanntes Zitat der Investmentlegende Warren Buffett. Welchen Preis sind Sie bereit, für eine Aktie zu zahlen, und welchen Wert wollen Sie im Gegenzug erhalten?

Olgerd Eichler: In diesem Sinne sind wir bereit, einen angemessenen Preis für Aktien zu zahlen. Unser Hauptaugenmerk liegt jedoch darauf, Unternehmen zu identifizieren, die stark unterbewertet sind. Wir suchen nach herausragenden Unternehmen, deren tatsächlicher Wert unserer Meinung nach bei weitem noch nicht vom Markt erkannt wurde.

Jedes Unternehmen, das in unseren Fonds aufgenommen wird, wird einer gründlichen Analyse unterzogen, und wir setzen uns klare kurzfristige Ziele. Diese Ziele werden akribisch überprüft und neu validiert, um sicherzustellen, dass wir den investierten Wert kontinuierlich maximieren und gleichzeitig die langfristige Stabilität unserer Portfolios gewährleisten. Unser Ziel ist es, mit unserem Investitionsansatz einen langfristigen Wertzuwachs zu verfolgen.

FondsSuperMarkt: Das Schwergewicht des Fondsportfolios liegt auf Aktien kleinerer und mittelgroßer Unternehmen. Finden Sie nur hier die von Ihnen gesuchte Ertragsstärke, oder welche anderen Faktoren sprechen für die sogenannten Nebenwerte?

Olgerd Eichler: Der Fokus des Fonds auf Aktien kleinerer und mittelgroßer Unternehmen ist strategisch begründet. Wir glauben, dass in diesem Segment nicht nur historisch gute Renditen zu erzielen waren, sondern auch, dass es sich langfristig auszahlt, frühzeitig in vielversprechende Unternehmen zu investieren. Aus kapitalmarkthistorischer Sicht empfiehlt sich der Erwerb erstklassiger Unternehmen bereits in frühen Phasen, vergleichbar mit dem Kauf von Microsoft beim Börsengang.

Unsere Strategie konzentriert sich daher darauf, jüngere, agile und kostengünstige Unternehmen zu identifizieren, die im Vergleich zu etablierten Konzernen eine überlegene Performance aufweisen. Durch diese Ausrichtung versuchen wir, von potenziellen Wachstumsmöglichkeiten zu profitieren und langfristig solide Renditen für unsere Investoren zu generieren.

FondsSuperMarkt: An den westlichen Finanzmärkten wurden seit Beginn des Inflationsanstiegs vor allem Aktien großer und sehr großer Unternehmen nachgefragt. Small Caps gelten als zins- und konjunktursensitiver und wurden daher in den letzten Jahren gemieden. Wie schätzen Sie die Aussichten der von Ihnen ausgewählten Portfoliotitel ein, zumal viele Marktbeobachter von einer zähen Kerninflation und dementsprechend von längerfristig höheren Zinsen ausgehen?

Olgerd Eichler: Historisch betrachtet gelten Small Caps als zins- und konjunktursensitiver, was in den letzten Jahren zu einer Vernachlässigung geführt hat. Allerdings nehmen wir Signale für eine Trendwende wahr, die auf mehreren Faktoren basiert.
Erstens erwarten wir eine Belebung der M&A-Aktivitäten am Markt. Die letzten zwei Jahre waren vergleichsweise ruhig, und dieser Mangel an Dynamik könnte die Unterbewertung des Marktes ändern, was wiederum das Interesse an Small Caps steigern könnte. Wir gehen davon aus, dass die Risikobereitschaft der Marktteilnehmer steigen wird und sich das Interesse der Anleger wieder vermehrt auf Small Caps konzentrieren könnte, da diese Unternehmen oft übersehen oder unterbewertet wurden.

Darüber hinaus gehen wir davon aus, dass die erwarteten Zinssenkungen im Jahr 2024 positive Auswirkungen auf Nebenwerte haben werden. Ein Umfeld mit niedrigeren Zinsen könnte zu einer verstärkten Nachfrage nach diesen Unternehmen führen. Insgesamt sehen wir die Aussichten für unsere ausgewählten Portfoliotitel positiv, gestützt durch die erwarteten Veränderungen im Marktumfeld, aber auch aufgrund einer hervorragenden operativen Entwicklung der Unternehmen.

FondsSuperMarkt: Rund die Hälfte des Portfoliogewichts entfällt aktuell auf Aktien deutscher Unternehmen. Handelt es sich hier um eine vorübergehende Momentaufnahme, oder folgt der MainFirst Top European Ideas Fund einem „Home Bias“? Was spricht aus Ihrer Sicht für deutsche Unternehmen – ungeachtet der mittlerweile allgegenwärtigen Klagen über Deutschland als kranken Mann Europas?

Olgerd Eichler: Die aktuelle Gewichtung von rund der Hälfte des Portfolios in deutschen Werten ist in erster Linie auf die Vertrautheit mit den Unternehmen, ihren Geschäftsmodellen und dem Management zurückzuführen. Dies spiegelt keine langfristige strategische Ausrichtung mit einem "Home Bias" wider, sondern resultiert vielmehr aus der Herausforderung, ein vergleichbares Verständnis für Unternehmen in anderen Ländern zu erlangen. Im Vergleich dazu wäre es beispielsweise in Portugal oder Finnland schwieriger, einen vergleichbaren Einblick oder Know-how zu gewinnen.

Zusätzlich sei darauf hingewiesen, dass deutsche Unternehmen oft international aufgestellt und daher weniger abhängig vom deutschen Binnenmarkt sind. Diese internationale Diversifizierung trägt zur Stabilität und Unabhängigkeit von lokalen wirtschaftlichen Schwankungen bei und kann als weiterer positiver Faktor für die Auswahl deutscher Unternehmen angesehen werden.

FondsSuperMarkt: Nicht wenige Aktienfondsmanager meiden Aktien von Banken, weil deren Bilanzen als wenig transparent gelten. Sie selbst haben Finanztitel deutlich übergewichtet und hatten zumindest in der Vergangenheit auch die ein oder andere Bankaktie im Portfolio. Wie sieht es aktuell aus? Wie beurteilen Sie in dem gewandelten Zins- und Konjunkturumfeld die Chancen und Risiken von Banken?

Olgerd Eichler: Aktuell umfasst unser Investment in Finanzwerte unter anderem drei Assetmanager und zahlreiche Versicherungen sowie in der Vergangenheit zwei Börsenunternehmen. Wir haben aktuell keine Übergewichtung von Banken in unserem Portfolio vorgenommen. Die Entscheidung, in Finanzwerte zu investieren, basiert auf verschiedenen Faktoren, darunter niedrige Bewertungen und attraktive Dividendenrenditen, die als gute Absicherung gegen erwartete Zinssenkungen zu sehen sind.

Unser Ansatz bei Banktiteln unterscheidet sich dabei nach Kriterien wie Transparenz, Track Record und Geschäftsausrichtung. Die Auswahl der Finanzwerte basiert auf einer sorgfältigen Analyse der individuellen Stärken, Risiken und Potenziale, um für unsere Investoren langfristig nachhaltige Renditen zu erwirtschaften.

FondsSuperMarkt: Mit Aegean Airlines befindet sich auch die Aktie eines griechischen Unternehmens im Portfolio. Was zeichnet die Fluggesellschaft aus?

Olgerd Eichler: Aegean Airlines ist aus der ehemals staatlichen Olympic Airlines hervorgegangen und hat seitdem einen signifikanten Wandlungsprozess durchlaufen. Die Neuausrichtung hin zu einer schlankeren und agileren Struktur hat das Unternehmen in eine bessere Position gebracht, um an die Börse zu gehen und sich erfolgreich am Markt zu positionieren.

Ein weiterer positiver Aspekt ist die wirtschaftliche Erholung Griechenlands seit der Eurokrise. Die verbesserten wirtschaftlichen Bedingungen im Land können positive Auswirkungen auf Unternehmen wie Aegean Airlines haben. Darüber hinaus glauben wir, dass der Tourismussektor in Europa so schnell nicht nachlassen wird und Griechenland als Reiseziel davon profitieren kann.

FondsSuperMarkt: Der MainFirst Top European Ideas Fund ist als Finanzprodukt mit ökologischen und sozialen Kriterien zugelassen. Welche sind das?

Olgerd Eichler: Unser ESG-Ansatz basiert neben einer hohen Transparenz gegenüber unseren Investoren primär auf Ausschlüssen und einem aktiven Dialog mit unseren Portfoliounternehmen.

Die Ausschlüsse sind in Umwelt-, Gesundheits-, Ethik- und normbasierte Sektoren unterteilt.

Zu den ökologischen Ausschlüssen zählen Unternehmen, die in den Bereichen Ölsande und Schiefergas tätig sind. Im Gesundheitssektor werden Tabakunternehmen ausgeschlossen. Zusätzlich erfolgt eine ethische Bewertung, die Unternehmen aus der Erwachsenenunterhaltung ausschließt und solche, die gegen die Prinzipien des UN Global Compact verstoßen.

Der Dialogansatz des Fonds verfolgt das Ziel, das ESG-Profil der im Portfolio enthaltenen Unternehmen im Laufe der Investitionsdauer zu verbessern. Dies wird durch einen regelmäßigen Dialog mit den Unternehmen erreicht. Dieser ist konstruktiv-kritisch ausgerichtet und zielt darauf ab, Risiken zu identifizieren und zu beseitigen. Somit integriert der Fonds nicht nur Ausschlüsse, sondern auch eine proaktive Strategie zur kontinuierlichen Verbesserung der ESG-Faktoren im Portfolio.

FondsSuperMarkt: Value-Investoren äußern sich meist nur ungern zu den Finanzmärkten. Bitte wagen Sie dennoch abschließend noch einen Ausblick auf das aktuelle Börsenjahr. Was können Investoren erwarten?

Olgerd Eichler: Abschließend können wir vorsichtig optimistisch auf das Börsenjahr blicken. Wir hoffen auf eine kleine Konjunkturerholung in Europa zum Jahresende 2024, mit der Folge, dass der Kapitalmarkt diese Erwartungen spätestens im Sommer 2024 in die Kurse einpreisen wird.

Besonders interessant erscheinen uns die Aussichten für Nebenwerte. Nach einer Unterperformance von rund 30 % in den letzten Jahren sehen wir hier ein erhebliches Aufholpotenzial. Die Marktbedingungen könnten sich zu Gunsten dieser Unternehmen ändern und ein wiedererwachendes Interesse an Small und Mid Caps könnte eine positive Entwicklung am Kapitalmarkt begünstigen.

Fondsdetails: MainFirst Top European Ideas A

ISINLU0308864023
WKNA0MVL0
FondskategorieAktienfonds Europa
Ausgabeaufschlagbis zu 5,00 % (FondsSuperMarkt-Rabatt 100%)
ErtragsverwendungThesaurierend
Laufende Kosten2,05 %
Performancegebühr15 % der Outperformance ggü. MSCI Europe Net Total Return EUR Index (High-Water-Mark)
Auflage13.07.2007
Fondsvolumen217,84 Mio. EUR (per 29.02.2024)
Performance seit Auflage+150,0 % / +5,66% durchschnittlich p.a. (per 29.02.2024)
Risiko- und Ertragsprofil (SRI)5 von 7

Über MainFirst

MAINFIRST ist eine unabhängige europäische Multi-Investment Boutique mit einem aktiven Managementansatz. Das Unternehmen managt Publikumsfonds sowie Spezialfonds in den Anlageklassen Aktien, Anleihen und Multi-Asset. Die Portfoliomanagementteams agieren unabhängig in der Umsetzung ihrer Investmentideen und verfolgen hierbei konsequent ihre jeweiligen Anlagestrategien und -philosophien. Dieser Ansatz, verbunden mit einer authentischen Unternehmenskultur, bildet die optimale Grundlage zur Alpha-Generierung und Schaffung von langfristigem Mehrwert für unsere Anleger. In allen MainFirst-Fonds werden Nachhaltigkeitsaspekte ausdrücklich berücksichtigt und sind vollumfänglich in den Entscheidungsprozess bei der aktiven Titelselektion integriert.
Nähere Informationen (inklusive rechtlicher Hinweise) finden Sie unter www.mainfirst.com.

Über FondsSuperMarkt

FondsSuperMarkt ist mit über 24.000 angebotenen Fonds und ETFs und sieben Partnerbanken – darunter comdirect und FNZ Bank – eine der führenden Fondsplattformen im Internet. Rund 17.300 Kunden vertrauen bereits auf das Angebot des unabhängigen Vermittlers von Investmentfonds ohne Ausgabeaufschlag. Dabei richtet sich FondsSuperMarkt an Anleger, die kostenbewusste Selbstentscheider sind und bietet diesen neben einer einzigartigen Zahl von Fonds mit 100 % Rabatt auf den Ausgabeaufschlag u. a. umfangreiche Analysetools zur Fondsauswahl. Zu den dauerhaft günstigen Konditionen zählt neben dem komplett entfallenden Ausgabeaufschlag bei den meisten Fonds beispielsweise ein kostenloses Depot bei der FNZ Bank bereits ab einem Depotvolumen von 1.500 Euro. FondsSuperMarkt gehört zur Miltenberger Finanzgruppe, die aktuell Kundenvermögen von rund 850 Millionen Euro betreut. Weitere Informationen unter www.fonds-super-markt.de. Stand: Dezember 2023


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