Der Ausgabeaufschlag ist eine einmalige Gebühr zwischen 2 % und 6 %, die bei jedem Fondskauf anfällt und Ihrem Berater bei der Volks- und Raiffeisenbank zugute kommt. Damit wird die Beratungsleistung vergütet. Es gibt aber auch Fondsvermittler wie z.B. FondsSuperMarkt, die Rabatte auf Ausgabeaufschläge geben.
Wann und wie wird der Ausgabeaufschlag abgebucht?
Der Ausgabeaufschlag wird bei jeder Einmalanlage und bei jeder Ausführung eines Fondssparplans automatisch abgezogen. Wenn Sie zum Beispiel 10.000 € in den UniGlobal investieren, werden nach Abzug des Ausgabeaufschlags nur ca. 9.500 € in Ihr UnionDepot eingebucht. Die Investition beginnt also mit einem Verlust von -5 %, der im Laufe der Zeit wieder erwirtschaftet werden muss.
Wenn Sie von einem Union-Fonds in einen anderen umschichten, verzichtet Union Investment zwar aus Kulanz auf den Ausgabeaufschlag, berechnet aber eine Pauschale von derzeit 0,5 %, mindestens 25 € (Stand: 13.04.2026).
Wie hoch ist der Ausgabeaufschlag bei Union-Fonds?
Alle Kosten von Union-Fonds lesen Sie im Fondsfinder nach. Den Ausgabeaufschlag der wichtigsten Union-Fonds haben wir für Sie zusammengetragen:
Können Anleger den Ausgabeaufschlag bei Union-Fonds vermeiden?
Union Investment untersagt Fondsvermittlern wie FondsSuperMarkt die Gewährung eines Rabatts von 100 % auf den Ausgabeaufschlag, damit die Anleger die Fonds von Union Investment möglichst bei den Beratern in den Volks- und Raiffeisenbanken kaufen. Sie können Union-Fonds oder Alternativfonds aber auch in Depots bei anderen Banken verwahren. Auch Anleger in Union-Fonds können bei FondsSuperMarkt viele Vorteile nutzen:
Verkaufen Sie Ihre Union-Fonds und investieren den Erlös über FondsSuperMarkt in Fonds Ihrer Wahl mit 100 % Rabatt auf den Ausgabeaufschlag (FondsSuperMarkt-Empfehlung)
Alternativ übertragen Sie Ihre Union-Fonds in Ihr neues persönliches Depot
Richten Sie Ihre Sparpläne in Ihrem neuen Depot ein mit 100 % Rabatt auf den Ausgabeaufschlag
Lösen Sie Ihr UnionDepot auf, um sich die Kosten zu sparen