Inflation, Zinswende, Kursverluste: Wovor Sie Ihr Vermögen schützen sollten

Alles wird teurer, die Zinsen steigen und die Börse fällt. Inflation, Zinswende und Bärenmarkt sind in aller Munde. Die (Finanz-)Welt wandelt sich rasend schnell. Worauf also bei der Geldanlage setzen?
 

Vermögen vor Inflation schützen

Die Inflations­rate im Mai 2022 betrug nach Angaben des Statistischen Bundes­amtes voraus­sicht­lich 7,9 %. Im April waren es 7,4 %, im März 7,3 %. Besonders stark gestiegen sind die Preise für Energie und Lebens­mittel. Für den gleichen Geldbetrag bekommen wir immer weniger Ware oder Leistung - unser Geld wird entwertet.

Die Lösung liegt auf der Hand: (noch) nicht benötigtes Vermögen gewinnbringend anlegen und die Inflation dadurch aushebeln. Super, denn gerade scheint die Zinswende zu kommen und wir bekommen bald wieder mehr Zinsen. Oder?
 

Vermögen bei steigenden Zinsen anlegen

Sind die Zinserhöhungen die Lösung zur Inflation? Nachdem die amerikanische Zentralbank FED den Leitzins erhöht hat, zieht auch die europäische Zentralbank (EZB) nach: Noch in 2022 wird der Leitzins von 0 % auf 0,25 Prozentpunkte angehoben.

Aber Achtung: Die Zinsen werden nicht sofort auf ein Niveau steigen, bei dem man mit einem Tagesgeldkonto die hohe Inflation schlägt. Der sogenannte Realzins, also das, was von Zins­anlagen nach Abzug der Inflation übrigbleibt, ist so nied­rig wie seit dem Zweiten Welt­krieg nicht mehr - nämlich negativ! Das bedeutet, dass unser Geld auf Sparbüchern und Tagesgeldkonten jeden Tag schneller an Wert verliert, als es Zinsen erwirtschaften kann - und das bleibt erst einmal so!

Eine einfache Rechnung mit folgendem Szenario:

  • Analog zum Leitzins gibt es einen ähnlichen Zinsanstieg für Tagesgeldkonten auf 0,25 % p.a.
  • Die Inflationsrate bleibt gleich und Ihr Vermögen wird pro Jahr 7,9 % weniger wert, weil sich die Preise verteuern.
Zinsen p.a.0,25 %
abzgl. Inflation (Geldentwertung)-7,9 %
= Realzins-7,65 %

Fazit: Auch bei einer Leitzinserhöhung im Euro-Raum verliert unser Vermögen weiterhin täglich an Wert, wenn es auf verzinsten Tagesgeld- oder Sparkonten angelegt wird, nämlich immer noch 7,65 % pro Jahr!

Behalten Sie sich eine wichtige Liquiditätsreserve auf Ihrem Konto, aber verzichten Sie für weiteres Vermögen weiterhin auf Tagesgeld, Festgelder und anderen verzinste Sparkonten! Alternativen wie offene oder alternative Investmentfonds bleiben für Sparer unausweichlich. Doch ist jetzt, wo die Märkte fallen, der richtige Zeitpunkt zum Investieren?
 

Vermögen vor Kursverlusten an der Börse schützen

Vor allem wer vor ca. einem Jahr Geld an der Börse angelegt hat, etwa in Unternehmenswerte wie Aktien, ETFs oder Aktienfonds, verzeichnet beim Blick in sein Depot gerade eine ärgerliche Flaute. Gleichzeitig muss man auch sagen, dass Aktien- und Fonds-Anlegern ein gewisses Schwankungsrisiko jederzeit bewusst sein muss. Die Investitionsentscheidung vor einem Jahr muss aber trotzdem keine schlechte gewesen sein. Schwankungen sind ganz normal und es gilt jetzt besonders, Emotionen so gut wie möglich aus den Anlageentscheidungen herauszuhalten. Bei der Geldanlage in Unternehmenswerte wie Aktien oder Aktienfonds stehen die Chancen mittel- bis langfristig - also über einen Zeitraum von 3 bis 10 Jahren - gut, dass sich der Markt gut entwickelt und sich das Ersparte erfreulich vermehrt.

Wir zeigen Ihnen, wie Sie mit Fonds ein gutes Risikomanagement bei Ihrer Geldanlage betreiben!
 

Mit Fonds reduzieren Sie Ihren Kursverlust

Auch in der aktuellen Lage sind Fonds eine gute Alternative zu Einlagen wie Tagesgeldern und Sparkonten. Mit Fonds reduzieren Sie Ihr Risiko gleich auf mehrere Weisen:

1. Diversifikation

Erfolgt die Investition des Kapitals in nur einen einzigen Vermögenswert (z.B. Aktie), ist die angelegte Summe zu 100 % abhängig von der Entwicklung dieser einen Aktie. Mit nur einem Fonds investieren Sie in viele verschiedene Werte und reduzieren das Risiko durch eine hohe Streuung (Diversifikation).

2. Cost-Average-Effekt

Zum anderen haben Sie die Möglichkeit, bereits mit kleinen monatlichen Sparbeiträgen den Cost-Average-Effekt zu nutzen.Schwankungen in beide Richtungen sind normal und auch gewünscht. Durch antizyklisches Investieren, also Wertpapiere zu kaufen, wenn viele andere sie gerade verkaufen und die Kurse entsprechend fallen, wollen Finanzexperten sich einen Vorteil verschaffen: Der Einstieg zu niedrigeren Kursen ist besonders günstig. Das erfordert zugegebenermaßen ein wenig Mut, kann sich aber durchaus lohnen! Mit einem monatlichen Fondssparplan investieren Sie schon ab 10 € ganz regelmäßig.

3. Geringe Kosten

Über den Fondsvermittler FondsSuperMarkt kaufen Sie Ihre Fonds ohne Gebühren! So muss Ihr Geld nicht zuerst die gezahlten Kosten erwirtschaften, sondern kann gleich von der Wertentwicklung profitieren. Ein eventuell anfallender Kursverlust fällt somit weniger ins Gewicht und eine Rendite fällt deutlich positiver aus.

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