Negativzinsen vermeiden

Immer mehr Banken kassieren Negativzinsen von ihren Kunden für deren Einlagen auf Cashkonten oder Sparkonten. Dadurch müssen Kunden für das Anlegen ihres Ersparten auf "Cash-Konten" Strafzinsen an die Bank zahlen. Wir zeigen Ihnen, was Negativzinsen sind, welche Banken sie verlangen, wie hoch sie sind und was Sie dagegen tun können.

Was bedeutet "Negativzinsen"?

Die Kunden dieser Banken müssen Zinsen zahlen, wenn sie dort ihr Geld anlegen. Sie werden „bestraft“, deshalb werden Negativzinsen auch Strafzinsen der Bank genannt. Manche Banken deklarieren diese Art Zinsen auch als "Verwahrentgelt". Meist sind von Negativzinsen nur Sparer mit relativ hohen Beträgen betroffen, zum Beispiel ab Einlagen in Höhe von 100.000 €.

Arten von Negativzinsen

Bei Negativzinsen werden zwei Formen unterschieden. Zum einen negative Realzinsen und zum anderen negative Nominalzinsen.

  1. Beim negativen Realzins ist die Inflationsrate höher als der Marktzins für Sparguthaben. Der Zinssatz kann also über 0 % liegen, zum Beispiel bei 1 %. Wenn die Inflationsrate aber 2 % beträgt, dann ist das Ersparte trotzdem weniger wert, das Geld verliert an Kaufkraft und Sie haben weniger Geld zur Verfügung als vorher.
  2. Beim negativen Nominalzins liegt der Zinssatz wirklich im negativen Bereich, also unter 0 %. Dann verringern sich die Gewinne der Banken und die Gefahr von Strafzinsen auf Spareinlagen steigt.

Welche Partnerbanken von FondsSuperMarkt verlangen Negativzinsen für das Guthaben auf Cashkonten?

BankZinssatzab Datumab Betrag X auf Konto (Cash)
ebase-0,5%01.05.2020100.000 €
FIL Fondsbank (FFB)-0,5%01.10.2020100.000 €
comdirect-0,5%01.12.2019250.000 €
Fondsdepot Bank---------
Augsburger Aktienbank-0,5%01.08.2020100.000 €
DWS---------
DAB BNP Paribas-0,5%01.01.2020> 15% Einlagenquote

Fondsdepots sind von dieser Regelung nicht betroffen, der Depotbestand bleibt hiervon generell unberührt.

Vermeidung von Strafzinsen: Ausweichen auf Geldanlagen ohne Negativzinsen

Gefährdet von Negativzinsen sind das Giro- und Verrechnungskonto, das Tagesgeld- und Festgeldkonto sowie das Sparbuch. Wenn Sie mit den Negativzinsen der Bank nicht einverstanden sind, können Sie ganz einfach zu Alternativen wechseln, die nicht vom Negativzins betroffen sind. Dazu gehören u.a.

  1. Aktienfonds
  2. Mischfonds
  3. Nachhaltige Fonds
  4. Offene Immobilienfonds
  5. Geschlossene Immobilienfonds (AIF - Alternative Investmentfonds)

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Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Ihr Team von FondsSuperMarkt