Glossar

Sie wollten schon immer wissen, was ein Bulle und ein Bär mit der Börse zu tun haben? Oder fragen sich, was ein Depot ist? Wir erklären Ihnen das Basiswissen rund um die Geldanlage gerne und verständlich, teilweise anhand von Erklärvideos!

A

Das Ziel von reinen Absolute Return-Konzepten ist es dabei, „marktunabhängige“ Erträge zu erzielen. Das heißt, sich von Marktbewegungen abzukoppeln und einen stetigen Ertrag zu erwirtschaften.
Dazu bedienen sich Absolute Return-Konzepte spezieller Strategien über viele Anlageklassen hinweg, so zum Beispiel besonderer Strategien im Aktien- und Anleihebereich. Die hohe Komplexität dieser Strategien erfordert Spezialisten-Fachwissen.

Das Agio, auch Ausgabeaufschlag genannt, ist ein Aufgeld, das beim Kauf von Fondsanteilen erhoben werden kann.

Als AIF werden alle geschlossenen Fonds eingestuft. Darüber hinaus zählen zu den AIF auch offene Spezialfonds und Offene Immobilienfonds.

Aktienfonds investieren schwerpunktmäßig in Aktien, also in Anteile an börsennotierten Unternehmen.

Das Fondsmanagement versucht, durch strategisch und taktisch orientierte Käufe und Verkäufe von Wertpapieren, den vorher festgelegten Vergleichsmaßstab (Benchmarkt), zum Beispiel den Deutschen Aktienindex (DAX), in der Wertentwicklung zu schlagen.

Der Anlagegrundsatz orientiert sich am Fondstyp und ist in der Regel schon aus dem Fondsnamen ersichtlich. Er gibt den Rahmen für die Anlageziele des Fonds vor. Mit Hilfe der Anlagepolitik wird dann versucht, diese Ziele zu erreichen.

Ein Anteil (Fondsanteil) ist der kleinste handelbare Teil eines Fondsvermögen. Bei vielen Fondsgesellschaften können auch Bruchteile eines Fondsanteils erworben werden.

Ein Investmentfonds kann unterschiedliche Arten von Fondsanteilen mit unterschiedlichen ISIN (International Securities Identification Number)/Wertpapierkennnummer (WKN) herausgeben. Die Anteilklassen können sich beispielsweise in der Gebührenstruktur oder der Währung des Anteils unterscheiden.

Der Anteilwert ist der Wert eines Fondsanteil. Er ergibt sich aus dem Fondsvermögen geteilt durch die Zahl der ausgegebenen Fondsanteile. Er ist somit abhängig vom Wert der zum Fondsvermögen gehörenden Anlagegegenstände und ändert sich laufend.

Die Fondsgesellschaft oder die Depotbank veröffentlicht den Anteilwert von Publikumsfonds in der Regel börsentäglich. Er entspricht dem Preis, den ein Anleger bei Rückgabe seiner Anteile an die Fondsgesellschaft erhält, abzüglich eines möglichen Rücknahmeabschlags (Rücknahmepreis).

Unter Arbeitnehmersparzulage versteht man einen Zuschuss des Staates für vermögenswirksame Leistungen. Somit ist sie eine staatliche Subvention für Geldleistungen, die der Arbeitgeber für den Arbeitnehmer anlegt. Sie dient der Vermögensbildung von Arbeitnehmern und wird nur gewährt, wenn das zu versteuernde Einkommen unter 20.000 Euro (Ledige) beziehungsweise 40.000 Euro (Verheiratete, gemeinsame Steuerveranlagung) liegt.
Die Zulage beträgt maximal 80 Euro für Ledige beziehungsweise 160 Euro für Verheiratete.

Asset Management bedeutet Vermögensverwaltung. Vermögensverwalter (Asset Manager) steuern das Anlagevermögen privater oder institutioneller Anleger nach Risiko- und Ertragsgesichtspunkten.

Beim Kauf eines Fondsanteils zahlt der Anleger meist einen Ausgabeaufschlag (Agio). Das ist die Differenz zwischen dem Ausgabepreis und dem Anteilwert. Der Ausgabeaufschlag variiert je nach Fondsart und Vertriebsweg und deckt üblicherweise die Beratungs- und Vertriebskosten.

Bei FondsSuperMarkt erhalten Sie die meisten Fonds mit 100% Rabatt auf den Ausgabeaufschlag.

Bei ausschüttenden Fonds erhalten die Anleger in der Regel jährlich eine Ausschüttung. Nach Beendigung des Fondsgeschäftsjahres werden die Erträge des Fonds an die Anteilsinhaber (Fondsanleger) ausgeschüttet.

Dies sind kapitalertragsteuerpflichtige Erträge wie Zinsen und Dividenden. Der Anteilspreis des betreffenden Fonds vermindert sich am Tag der Ausschüttung um diesen Betrag.

Bei einem ausschüttenden Investmentfonds werden ordentliche (Zins- und Dividendenerträge) und gegebenenfalls außerordentliche Erträge in der Regel einmal pro Jahr an die Anleger ausgeschüttet. Die Erträge werden bis zum Ausschüttungstag im Fondsvermögen angesammelt und erhöhen im Jahresverlauf den Anteilwert. Durch die erfolgte Ausschüttung vermindert sich der Anteilwert am Ausschüttungstag um exakt diesen Ausschüttungsbetrag.

Handelt es sich dagegen um einen thesaurierenden Fonds, werden die Erträge nicht direkt an den Anleger ausgeschüttet, sondern automatisch in den Fonds des Anlegers neu investiert. Dadurch ergibt sich ein wachstumsfördernder Zinseszinseffekt.

B

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) entstand im Mai 2002 aus dem Bundesaufsichtamt für das Kreditwesen (BAKred), dem Bundesaufsichtsamt für den Wertpapierhandel (BAWe) und dem Bundesaufsichtsamt für das Versicherungswesen (BAV).

Die BaFin ist im öffentlichen Interesse tätig. Ihr Hauptziel ist es, ein funktionsfähiges, stabiles und integres deutsches Finanzsystem zu gewährleisten. Sie trägt mit ihrer Solvenzaufsicht dazu bei, die Zahlungsfähigkeit von Kreditinstituten, Versicherern und Finanzdienstleistern sicherzustellen. Zudem soll die Marktaufsicht der BaFin faire und transparente Verhältnisse an den Märkten gewährleisten und darüber hinaus die Gemeinschaft der Verbraucher schützen. Dieser Schutz erstreckt sich auf alle Produkte und Finanzdienstleistungen, die die BaFin beaufsichtigt.

Der Bär steht für fallende Kurse an der Börse. Ist die Stimmung also „bearish“ erwartet der Anleger fallende Kurse.

Vergleichsmaßstab zur Messung des Anlageerfolgs. Unter der Benchmark wird im Allgemeinen ein Vergleichsportfolio verstanden - meistens ein bekannter Börsenindex, wie zum Beispiel der Deutsche Aktienindex (DAX) oder die MSCI-Indizes von Morgan Stanley Capital International. Aber auch andere Investmentfonds mit demselben Anlageschwerpunkt können als Benchmark dienen. Da die Benchmark für die Aussagekraft aller Methoden zur Rendite-Messung von großer Bedeutung ist, werden an die zu wählende Benchmark hohe Anforderungen gestellt.

Leistungen der Alters-, Invaliditäts- oder Hinterbliebenenversorgung, die aus Anlass eines Arbeitsverhältnisses zugesagt werden. Diese vom Arbeitgeber auf freiwilliger Basis erbrachten Leistungen ersetzen nicht die gesetzliche Rentenversicherung, sondern ergänzen diese. Durch das neue Fördermodell sind jetzt Beiträge und Zuwendungen an eine Direktversicherung oder an eine Pensionskasse förderfähig, soweit bei den Beschäftigten eine individuelle Versteuerung mit Beitragszahlung zur Sozialversicherung erfolgt.

Unsere Partnerbank ebase bietet verschiedene Möglichkeiten im Rahmen der bAV an (z.B. ebase bAV Depot). Sprechen Sie uns gerne an für eine individuelle Lösung!

Börsentage = Bankarbeitstage. Wenn die Fondspreise börsentäglich veröffentlicht werden, werden sie von Montag bis Freitag veröffentlicht.

Branchenfonds investieren in Wertpapiere (meist Aktien) einer bestimmten Branche, wie beispielsweise erneuerbare Energien oder Rohstoffe.

Als Bull (im Deutschen: Bulle) werden die Anleger genannt, die eher beziehungsweise ständig mit steigenden Kursen rechnen und Wertpapiere kaufen.

Die BVI-Methode ist eine Methode zur Berechnung der Wertentwicklung von Investmentfonds und wurde vom BVI (Bundesverband Investment und Asset Management) entwickelt. Alle Kosten auf Fondsebene, also Management- oder Depotbankgebühren, werden berücksichtigt.

C

Ein Chart ist die grafische Darstellung eines historischen Kursverlaufs eines Wertpapiers. Es wird bei der Chartdarstellung zwischen Linien-, Balken-, Point & Figure- und Candle-Stick-Charts und so weiter unterschieden.

Im Rahmen eines Sparplan mit gleichbleibenden Sparraten erwirbt ein Anleger automatisch bei höheren Kursen weniger und bei niedrigeren Kursen mehr Fondsanteile. Langfristig kann damit ein günstiger durchschnittlicher Kaufpreis erreicht werden. Der Anleger vermeidet prozyklisches Verhalten.

D

Dachfonds investieren ihr Fondsvermögen in andere Fonds, die sogenannten "Zielfonds". Dachfonds werden auch "fund of funds" genannt.

Mit einem Dachfonds wird eine noch breitere Risikostreuung erzielt als mit anderen Fondsarten.

Abkürzung für Deutscher Aktienindex. Er setzt sich aus den 30 umsatzstärksten deutschen Aktien (Blue Chips) zusammen und gilt als Indikator für die Kursentwicklung des gesamten deutschen Aktienmarktes. Entscheidend für die Aufnahme sind Börsenumsatz und Marktkapitalisierung auf Basis des Free Floates.
Der DAX wird als Kurs- und Performanceindex berechnet, wobei unter der Kurzbezeichnung DAX der Performanceindex verstanden wird.

Als Depot bezeichnet man allgemein die bei einer Bank verwahrten Wertgegenstände. Das Offene Depot umfasst neben der reinen Verwahrung auch die Verwaltung, etwa die Überwachung von Fälligkeiten und zum Beispiel Zinsterminen. Daher findet man diese Depotform bei Wertpapieren. In der Regel werden Wertpapiere nicht gegenständlich in einem Depot verwahrt (effektive Stücke), sondern es wird lediglich das Eigentum an Wertpapieren verzeichnet (Giroverkehr).

Bei FondsSuperMarkt haben Sie die Auswahl aus mehreren Depotbanken, bei welchen Sie Ihr persönliches Depot eröffnen können.

Nach dem deutschen Investmentrecht KAGG müssen die Sondervermögen (=Fonds) einer deutschen Kapitalanlagegesellschaft von einer Depotbank verwahrt werden. Zu den Aufgaben der Depotbank gehören neben der Verwahrung die Ausgabe und Rücknahme von Fondsanteilen, die Berechnung der Anteilpreise sowie die Durchführung von Ertragsausschüttungen. Die Depotbank muss im Rechenschaftsbericht und Verkaufsprospekt genannt werden.

Depotgebühren werden von Banken oder Fondsgesellschaft für die Verwaltung eines Anlegerdepots erhoben.

FondsSuperMarkt übernimmt in vielen Fällen die Depotgebühren seiner Kunden.

Diversifikation bedeutet bei Kapitalanlagen die Streuung des Vermögens auf unterschiedliche Anlageformen beziehungsweise Anlagewerte. Ziel ist es, ein Portfolio mit einer möglichst hohen Rendite bei gleichzeitig möglichst geringem Risiko zu erhalten.

E

Eine Einmalanlage ist der einmalige Kauf von Investmentfondsanteilen.

Fondsanteile können auch über einen regelmäßigen Sparplan gekauft werden.

Fonds, die in Aktien oder Anleihen aus Schwellenländern (Emerging Markets) investieren. Schwellenländer sind Staaten, die sich von einem Entwicklungs- zu einem Industrieland wandeln. Sie weisen hohe Wachstumsraten und hohe Gewinnchancen für Investitionen auf, bergen aber auch überdurchschnittliche wirtschaftliche oder politische Risiken. Als Schwellenländer werden beispielsweise Argentinien, Mexiko oder Indien bezeichnet. Aber auch mittel- und osteuropäische Reformstaaten wie Ungarn oder Tschechien gehören dazu.

Ein Entnahmeplan ist die ratierliche Auszahlung von angespartem Vermögen. Höhe und Dauer der Auszahlungen können dabei flexibel festgelegt werden.

ETFs (börsengehandelte Fonds) werden fortlaufend an der Börse gehandelt. Dabei fällt kein Ausgabeaufschlag an, aber es werden die jeweiligen Transaktionsgebühren des Kreditinstituts oder Brokers bei Kauf und Verkauf belastet.

F

Investmentfonds sind gemeinschaftliche Kapitalanlagen. Fondsgesellschaften bündeln das Geld vieler Anleger typischerweise in einem Sondervermögen. Fondsmanager legen es entsprechend der jeweiligen Fondsstrategie an.

Die Anleger erhalten Fondsanteile entsprechend ihrer Einzahlung und müssen selbst keine weiteren Anlageentscheidungen treffen. Sie werden Miteigentümer am Fondsvermögen und haben Anspruch an den Gewinnen des Fonds, zum Beispiel den Dividenden, Zinsen oder Kursgewinnen.

Investmentfonds unterscheiden sich hinsichtlich

  1. des Anlegerkreises (z.B. Publikumsfonds, Spezialfonds)
  2. der Handelbarkeit(z.B. offene Investmentfonds, Geschlossene Fonds)
  3. der enthaltenen Vermögensgegenstände (z.B. Aktienfonds, Alternative Anlagefonds, Dachfonds, Geldmarktfonds, Indexfonds, Mischfonds, Offene Immobilienfonds (OIF), Rentenfonds)
  4. der Ertragsverwendung (Ausschüttung oder Thesaurierung)
  5. der Anlageschwerpunkte (z.B. Länderfonds, Branchenfonds)
  6. einer möglicherweise vorgegebenen Laufzeit (z.B. Laufzeitfonds, Lebenszyklus-Fonds)

Das Fondsvermögen ist die Summe aller Vermögenswerte eines Investmentfonds, also bspw. aller vom Fonds gehaltenen Aktien, Anleihen, Bankguthaben und Immobilien.

Das Fondsvolumen gibt an, wie viel Kapital in einem Fonds gesammelt ist. Die Größe allein sagt aber nichts über die Qualität eines Fonds aus. Fonds mit kleinerem Volumen können genauso gut eine Alternative für jedes Anlagedepot darstellen. Entscheidend für die Auswahl sind die langfristige Wertentwicklung eines Fonds und die individuelle Risikoneigung des Anlegers.

Anleger können ihrem Kreditinstitut (Depotbank) einen Freistellungsauftrag erteilen, um ihren Sparerpauschbetrag (801,– Euro für Ledige beziehungsweise 1.602,– Euro für Verheiratete) nicht erst mit der Einkommensteuererklärung auszuschöpfen.

Sofern dieser rechtzeitig vorliegt, wird bis zur Höhe des freigestellten Betrags keine Abgeltungsteuer abgeführt.

G

Bei Geldmarktfonds handelt es sich um Investmentfonds, die ausschließlich oder überwiegend in Geldmarkttitel und liquide Wertpapiere mit kurzer Restlaufzeit investieren. Hierzu zählen Termingelder, Schuldscheindarlehen und Anleihen mit einer Laufzeit von unter 12 Monaten.

Die Gesamtkostenquote eines Investmentfonds (Laufende Kosten, Total Expense Ratio -TER) drückt die Summe der Kosten und Gebühren eines Fonds als Prozentsatz des durchschnittlichen Fondsvolumens innerhalb eines Fondsgeschäftsjahres aus. Diese Kennzahl ermöglicht es, Anlegern unterschiedliche Fondskonzepte und Fondsanbieter unter dem Kosten- und Vergütungs-Gesichtspunkt zu vergleichen. Veröffentlicht wird die TER im Rechenschaftsbericht, allen Verkaufsunterlagen, Werbematerialien sowie im Internet.

Bei geschlossenen Immobilienfonds wird ein von vornherein bestimmtes Emissionsvolumen während einer festgelegten Zeichnungsfrist platziert. Der spätere Preis ist losgelöst von der Bewertung der im Fonds enthaltenen Vermögensgegenstände, er richtet sich rein nach Angebot und Nachfrage.

Bei einem geschlossenen Fonds besteht keine Rücknahmeverpflichtung. Die Fungibilität der Fondsanteile ist demzufolge bei entsprechendem Preisrisiko eingeschränkt.

 

H

I

Als Immobilienfonds werden verschiedene Gesellschaftsformen bezeichnet, die Kapital von mehreren Anlegern bündeln, um dieses in Immobilien zu investieren. Es gibt verschiedene wirtschaftliche und rechtliche Konstruktionen. So ist der offene Immobilienfonds ein rechtlich identifizierbares Sondervermögen, das vorwiegend oder ausschließlich aus Immobilien besteht. Es zeichnet sich dadurch aus, dass grundsätzlich Kapital eingezahlt und wieder entnommen werden kann. In der Regel hat ein offener Immobilienfonds eine große Zahl von Anteilseignern und investiert in eine größere Anzahl von Einzelobjekten.
Daneben gibt es den geschlossenen Immobilienfonds, der in der Regel aufgelegt wird, um ein einzelnes Projekt zu finanzieren. Ist das benötigte Kapital eingezahlt, wird der Fonds geschlossen. Weitere Ein- und Auszahlungen sind ohne Weiteres nicht mehr möglich. Darüber hinaus gibt es noch den REIT (Real-Estate-Investment-Trust), eine meist börsennotierte Kapitalgesellschaft zur Investition in Immobilien. Sie unterliegt besonderen rechtlichen Regelungen.

Ein Fonds, welcher die Zusammensetzung eines bestimmten Index (zum Beispiel DAX, Dow Jones) möglichst exakt nachbildet. Die Wertentwicklung des Fonds sollte dem Verlauf des Index entsprechen. Um das zu erreichen, investieren die Fonds zum Beispiel in die dem Index zugrunde liegenden Wertpapiere im gleichen Verhältnis wie der Index. Im angelsächsischen Bereich sind Indexfonds sehr verbreitet, in Deutschland gewannen sie in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung.

Im Unterschied zur Spareinlage bei einer Bank (Sparbuch, Sparbrief, etc.) gibt es für Investitionen in Investmentfonds eine besondere Regelung: Das Geld der Anleger ist in voller Höhe geschützt.

Jeder einzelne Fonds stellt rechtlich betrachtet ein Sondervermögen dar. Im unwahrscheinlichen Fall einer Insolvenz von Union Investment haben Insolvenzverwalter oder Gläubiger keinen Zugriff auf diese Sondervermögen, da sie nicht zur Insolvenzmasse zählen. Dies bedeutet, dass das Vermögen der Anleger nicht von der wirtschaftlichen Situation der Investmentgesellschaft oder der verwahrenden Depotbank (der sog. Verwahrstelle) abhängt. Dieser rechtliche Status ist gesetzlich verankert Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) und stellt einen wesentlich höheren Schutz als eine Einlagensicherung dar.

Ein weiterer Vorteil von Investmentfonds ist die gesetzlich geregelte, breite Risikostreuung auf eine Vielzahl von Emittenten, Wertpapieren oder Immobilien.

 

Der Investitionsgrad errechnet sich aus dem Fondsvermögen abzüglich der Barreserve des Fonds. Er entspricht dem Anteil des Fondvermögens, der in Wertpapieren, Immobilien oder Derivaten angelegt ist.

Siehe "Fonds".

Seit April 2003 gilt in Deutschland nicht mehr die Wertpapierkennnummer (WKN) sondern die international geltende International Securities Identification Number, kurz ISIN.

Die ISIN setzt sich aus drei Elementen zusammen: einer zweistelligen Buchstabenfolge für das Land, zum Beispiel DE für Deutschland, folgt eine neunstellige Kennnummer und eine einstellige Prüfziffer. Bei in Deutschland aufgelegten Fonds und deutschen Wertpapieren werden der alten sechsstelligen WKN einfach die Kennbuchstaben DE und drei Nullen vorangestellt. Beispiel für die seit April 2003 auch in Deutschland geltende ISIN:

1. Länderkennung: 2-stelllig (Buchstaben)

2. Kennnummer: 9-stellig (Zahlen)

3. Prüfziffer: 1-stellig (Zahlen)

Beispiel: DWS Deutschland, ISIN: DE 000849096 2

J

K

Unternehmen, deren Geschäftsbereich darauf gerichtet ist, bei ihnen investiertes Geld im eigenen Namen für gemeinschaftliche Rechnung der Anleger nach dem Grundsatz der Risikomischung in Form von Sondervermögen in Wertpapieren, Beteiligungen oder Grundstücken anzulegen. Kapitalanlagegesellschaften/Investmentgesellschaften dürfen nur in der Rechtsform der Aktiengesellschaft oder der Gesellschaft mit beschränkter Haftung betrieben werden. Sie unterliegen dem Investmentgesetz (InvG) und dem Gesetz über das Kreditwesen (KWG).

Eine Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) ist gemäß § 17 Kapitalanlagegesetzbuch ein Unternehmen mit satzungsmäßigem Sitz und Hauptverwaltung im Inland, dessen Geschäftsbetrieb darauf gerichtet ist, inländische Investmentvermögen, EU-Investmentvermögen oder ausländische Alternative Investmentfonds zu verwalten.

Umgangssprachlich werden Kapitalverwaltungsgesellschaften häufig vereinfacht als „Fondsgesellschaften“ bezeichnet.

Die Kosten beim Investmentsparen untergliedern sich in diejenigen Kosten, die dem Anleger direkt belastet werden, wie beispielsweise der Ausgabeaufschlag und eventuell anfallende Depotgebühren sowie in Kosten, die dem Fonds belastet werden und damit letztlich zu Lasten der Wertentwicklung gehen. Dazu gehören beispielsweise die Verwaltungsvergütung oder die Depotbankgebühr.

L

Länderfonds konzentrieren ihre Anlagen (meist Aktien oder Anleihen) auf ein Land bzw. auf mehrere Länder.

Diese Zahl gibt an, wieviele Monate in Folge ein Fonds in der Vergangenheit Verluste erlitt.

Laufzeitfonds enden zu einem bereits bei Auflage des Fonds festgelegten Zeitpunkt.

Ein Legal Entity Identifier ist eine global eindeutige Kennung für Rechtsträger im Finanzmarkt, die 2012 eingeführt wurde.

M

Mikrofinanzfonds sind ein gesetzlich geregelter Fondstyp. Sie investieren ihr Fondsvermögen in Institute, die Mikrokredite an Kleinstgewerbetreibende in Schwellen- und Entwicklungsländern vergeben.

Mindestsumme, die beim Kauf von Fondsanteilen aufgewendet werden muss. Die Höhe der Mindestanlage kann von Fonds zu Fonds unterschiedlich sein und ist auch davon abhängig, ob ein Ansparplan abgeschlossen oder eine Einmalanlage getätigt wird.

Mischfonds, auch "Gemischte Fonds" genannt, investieren ihr Vermögen in Aktien und festverzinslichen Wertpapieren sowie in anderen Geldanlageformen. Je nach Ausrichtung sind Höchst- und /oder Mindestgrenzen für die verschiedenen Anlageklassen festgelegt. Mit einem Mischfonds kann eine optimale Risikostreuung zwischen den einzelnen Anlageformen erreicht und flexibler auf Veränderungen des Marktumfelds eingegangen werden.

N

Nachhaltige oder ethische Geldanlagen berücksichtigen neben ökonomischen auch soziale, ökologische und die Unternehmensführung betreffende Kriterien. Bei dieser Form der Geldanlage interessieren sich Anleger nicht nur für den finanziellen Gewinn, sondern auch für die Auswirkungen auf beispielsweise die Natur, auf Arbeitsbedingungen in Fabriken oder auf soziale Standards in Entwicklungsländern. Nachhaltig orientierte Fonds wählen somit nur Aktien und Anleihen von Unternehmen sowie Staaten aus, die festgelegte nachhaltige Aspekte erfüllen.

O

Investmentfonds, bei denen die Anzahl der Anteile nicht begrenzt ist und bei Nachfrage laufend neue Anteile ausgegeben werden; Fondsgesellschaften sind verpflichtet, die Anteile jederzeit wieder zurückzunehmen.

Offene Immobilienfonds sind im Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) regulierte Sondervermögen. Sie investieren in der Regel in Gewerbeimmobilien wie zum Beispiel Bürohäuser, Einkaufszentren, Logistik- und Hotelgebäude an verschiedenen Standorten.

P

Ein Fondsmanagement kann eine zusätzliche Performace Fee (erfolgsabhängige Vergütung) erhalten, wenn der von ihm verwaltete Investmentfonds bestimmte Ziele erreicht oder übertrifft.

Publikumsfonds sind Investmentfonds, deren Anteile von jedermann frei zugänglich erworben und jederzeit wieder zurückgegeben werden können.

Gegensatz: Spezialfonds

Q

R

Rankings sortieren Investmentfonds mit gleichem oder sehr ähnlichem Anlagefokus nach rechnerischen Kriterien und bringen sie damit in eine geordnete Reihenfolge. Diese ergibt sich aus vergangenheitsbasierten Daten. Bei Investmentfonds sind das häufig die Wertentwicklung oder die Volatilität.

Wer Geld verleiht, möchte die Gewissheit haben, es auch wieder zurückzubekommen. Dabei helfen sogenannte Ratings, also Bewertungen von Unternehmen und Ländern. Spezielle unabhängige Ratingagenturen liefern dafür regelmäßige Einschätzungen zur Kreditwürdigkeit. Diese erfolgen nach einheitlichen Kriterien und statistischen Verfahren. Die Bewertungscodes reichen von AAA bis zu C beziehungsweise D, wobei Ersterer für eine sehr hohe Bonität steht und Letzterer für eine sehr hohe Ausfallwahrscheinlichkeit.
Seit einigen Jahren bewerten die Agenturen auch Investmentfonds und geben Anlegern damit eine Orientierung zur Qualität eines Fonds (Beispiele: Morningstar Rating, FWW FundStars Rating).

Die Rendite gibt das Verhältnis der Auszahlungen zu den Einzahlungen einer Geld- beziehungsweise Kapitalanlage an und wird meist in Prozent und jährlich angegeben. Die bekannteste Renditekennzahl ist der Zinssatz. Der Begriff ist jedoch nicht scharf definiert, wodurch die Einordnung in einen bestimmten Markt kaum möglich ist. Es existieren verschiedene Arten von Renditen, wobei bei der Geld- oder Kapitalanlage immer ein mit der Rendite verbundenes Risiko beachtet werden muss.

Investmentfonds, die ihr Vermögen ausschließlich oder hauptsächlich in festverzinslichen Wertpapieren (auch Anleihen oder Renten genannt) anlegen.

Beim Risikomanagement wird durch den Einsatz verschiedener Strategien (unter anderem durch derivative Finanzinstrumente) versucht, das Risiko einer Investition einzugrenzen. Zusätzlich ist die Risikostreuung (Diversifikation) ein zweckmäßiges Mittel zur Verminderung der Risiken, die bei Kapitalanlagen zwangsläufig auftreten.

Vier Strategien lassen sich dabei unterscheiden:

  1. die Mischung verschiedener Wertpapierarten
  2. die Verteilung des Vermögens auf Aktien und Anleihen mehrerer Emittenten
  3. die Branchenstreuung und
  4. die Streuung nach Ländern

Streuung der Kapitalanlagen zum Zweck größtmöglicher Sicherheit gegen Verlustrisiken und die Gefahr von Ertragseinbußen. Durch eine breite geografische, währungs-, branchenbezogene und betriebliche Verteilung der einzelnen Anlagen wird ein optimaler Risikoausgleich angestrebt, auch als Diversifikation bezeichnet.

Fonds, die das Fondsvermögen entweder in Wertpapieren von Gesellschaften anlegen, die im Rohstoffsektor (zum Beispiel Gold, Bergbau, Öl) tätig sind, oder Fonds, die über Derivate an der Entwicklung einzelner Rohstoffe partizipieren.

Anleger können ihre Anteile an offenen Fonds börsentäglich verkaufen. Die Kapitalanlagegesellschaft ist gesetzlich dazu verpflichtet, diese Anteile zurückzunehmen. Dadurch ist der Anleger schnell liquide.

S

Die Sharpe Ratio, auch Reward-to-Variability-Ratio genannt, misst den Überschussertrag eines Fonds gegenüber einer Festgeldanlage und teilt diese Differenz durch die Volatilität des Fonds. Eine positive Kennzahl zeigt an, dass gegenüber der risikolosen Geldmarktanlage eine höhere Rendite erreicht wurde. Eine negative Sharpe Ratio bedeutet, dass eine niedrigere Rendite gegenüber einer Festgeldanlage erwirtschaftet wurde. Sie ist eine der bekanntesten Kennzahlen der Performancemessung (Leistungsmessung). Eine hohe Sharpe Ratio sagt aus, dass das übernommene Risiko, im Verhältnis zur erwirtschafteten Rendite, klein war. Dadurch wird die Kennzahl zu einem Maß für die Qualität des Fondsmanagements.

Small Caps sind Aktien mit vergleichsweise geringer Marktkapitalisierung. Sie weisen aufgrund ihrer Besonderheiten (Marktenge, oftmals stärker auf Marktnischen spezialisiert, wenig Nachfrage durch ausländische Aktienkäufer) im Normalfall größerer Schwankungen bei den langfristigen Anlageergebnissen auf, als sie für Blue Chips beobachtet werden können.

Deutsche offene Investmentfonds werden typischerweise als "Sondervermögen" aufgelegt. Die Vermögensgegenstände des Sondervermögens werden von einer Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) verwaltet und von einer von ihr unabhängigen Verwahrstelle verwahrt. Die Kapitalverwaltungsgesellschaft verwaltet das Sondervermögen treuhänderisch für die Anleger und getrennt von ihrem eigenen Vermögen. Der Anleger ist somit bei Insolvenz der Kapitalverwaltungsgesellschaft vor dem Verlust seiner Fondsanteile geschützt.

Siehe "Freistellungsauftrag".

Ein Sparplan ist die regelmäßige Zahlung eines bestimmten Betrages zum Vermögensaufbau. Bei Fonds-Sparplänen kauft der Anleger Fondsanteile. Der Anleger kann mit einem Fonds-Sparplan vom Durchschnittskosteneffekt profitieren.

Siehe "Arbeitnehmersparzulage".

Unter Sperrfrist in Zusammenhang mit den vermögenswirksamen Leistungen (VL) versteht man die Frist, in der der Anleger seinen VL-Vertrag nur zulagenschädlich auflösen kann. Die Sperrfrist beträgt bei VL-Verträgen 7 Jahre, das heißt nach diesen 7 Jahren kann der Anleger über sein Depot verfügen, ohne dass die Arbeitnehmersparzulage verloren geht.

Die Geldanlage in Spezialfonds ist prinzipiell nur institutionellen Anlegern möglich. Oftmals ist die Anzahl an anlegenden Institutionen begrenzt und eine Geldanlage erst ab 10 Millionen Euro möglich. Typische institutionelle Investoren sind Banken, Pensionskassen, Stiftungen, Versicherungsunternehmen, Kirchen und so weiter. Private Anleger hingegen können ihr Geld in Publikumsfonds anlegen.

T

Anleger, die von einem Fonds zum andern wechseln möchten (auch: switchen), können einen Fondstausch vornehmen. Sie erhalten in diesem Fall bei einigen Anbietern nur einen reduzierten Rabatt auf den Ausgabeaufschlag. Bei FondsSuperMarkt erhalten Sie, genau wie einem Kauf, den vollen Rabatt auf den Ausgabeaufschlag.

Steuerrechtlich gesehen handelt es sich bei einem Fondstausch um einen Verkauf sowie einen Kauf.

 

Bei thesaurierenden Fonds werden die Erträge nicht an die Anteilseigner ausgeschüttet, sondern direkt im Fondsvermögen wiederangelegt. Dadurch entsteht ein wachstumsfördernder Zinseszinseffekt.

Bei einer Thesaurierung wird der Ertrag eines Fonds nicht ausgeschüttet, sondern wieder angelegt (thesauriert). Die Thesaurierung führt zu einer Erhöhung des Fondsvermögens und somit automatisch zu einem höheren Anteilspreis.

Als Ausgleich für die Steuern, die auf inländische Erträge bereits auf Fondsebene erhoben werden, und als Ausgleich für den Wegfall der Anrechenbarkeit der ausländischen Quellensteuer gibt es sogenannte "Teilfreistellungen". Damit bleibt ein gewisser Prozentsatz des Zahlungsstroms auf Anlegerebene steuerfrei. Für Privatanleger betragen die Teilfreistellungen

  1. 15% für Mischfonds
  2. 30% für Aktienfonds
  3. 60% bei Immobilienfonds
  4. 80% bei Immobilienfonds mit überwiegend ausländischen Immobilien

Diese "Teilfreistellungen" gelten nicht nur für Ausschüttungen, sondern auch für den Veräußerungsgewinn sowie die Vorabpauschale.

Für die Klassifikation als Aktien-, Misch- oder Immobilienfonds und damit für die Höhe der Teilfreistellungen sind die Anlagebedingungen des jeweiligen Fonds im Verkaufsprospekt maßgeblich.

Der Tracking Error drückt die Standardabweichung zwischen der Rendite eines Portfolios, also zum Beispiel eines Fonds, und der Rendite seiner Benchmark (Vergleichsmaßstab zur Messung des Anlageerfolgs) aus. Er ist also ein Maß für die Abweichung der Wertentwicklung eines Investmentfonds von seiner Benchmark. Je höher der Tracking Error, desto größer die durchschnittliche Abweichung der Fondsentwicklung von der Wertentwicklung der Benchmark.

Die alte Börsenweisheit „hin und her macht Taschen leer“ hat auch etwas mit den Transaktionskosten zu tun. Denn bei jedem Wertpapiergeschäft können die Kosten (z.B. Ausgabeaufschläge, Ordergebühren, etc.)anfallen. Die depotführende Bank/Sparkasse/Fondsvermittler oder die Fondsgesellschaft können sie beim Kauf beziehungsweise Verkauf von Fonds erheben. Die Transaktionskosten werden häufig von Anlegern nicht einkalkuliert. Diese bestimmen aber mit über die Rendite.
Übersteigen die Kosten die Rendite, ist das Investment nicht rentabel. Die Höhe der Kosten kann entweder fix sein oder aber man misst sie prozentual an der Höhe des getätigten Geschäfts.

FondsSupermarkt verzichtet in fast allen Fällen auf Transaktionskosten!

U

Verkaufsauftrag des Inhabers der Anteile, der nicht widerrufen werden kann.

V

Der Verkaufsprospekt eines Investmentfonds enthält alle wesentlichen Informationen für die Beurteilung der Anlage in den Investmentfonds. Dieser muss dem Anteilerwerber zusammen mit dem Jahresbericht und gegebenenfalls dem Halbjahresbericht vor Vertragsabschluß zur Verfügung gestellt werden. Zusammen mit den Vertragsbedingungen werden die Verkaufsprospekte mit dem Bundesaufsichtsamt (BaFin) abgestimmt beziehungsweise von ihm genehmigt.

Vermögenswirksame Leistungen sind Sparbeträge, die der Arbeitgeber für den Arbeitnehmer anlegt. Unter bestimmten Bedingungen werden diese staatlich gefördert. Häufig zahlen Arbeitgeber die Vermögenswirksamen Leistungen teilweise oder komplett zusätzlich zum Gehalt.

Für die Verwaltungs- und Managementtätigkeit im Zusammenhang mit einem Fonds erhält die Kapitalanlagegesellschaft eine Verwaltungsvergütung. Sie wird über das jeweilige Sondervermögen verrechnet. Die maximalen Höchstgrenzen für die Verwaltungsvergütung finden sich in den Verkaufsprospekten.

Die Volatilität ist die Schwankungsbreite eines Wertpapierkurses oder Index um seinen Mittelwert in einem festen Zeitraum. Ein Wertpapier wird als volatil bezeichnet, wenn sein Kurs stark schwankt.

Die Vorabpauschale beträgt 70 Prozent des sogenannten "Basiszinses" (für 2018 0,87 Prozent), der offiziell von der Bundesbank veröffentlicht wird. Die Vorabpauschale ist aber auf den Wertzuwachs im Kalenderjahr begrenzt - es wird also nicht etwas besteuert, was nicht erwirtschaftet wurde.

Die Abgeltungsteuer auf die Vorabpauschale wird am Anfang des Folgejahres entweder durch Belastung des Kontos oder durch den Verkauf von Fondsanteilen beglichen.

W

Die Wertentwicklung ist das rechnerische Ergebnis einer Vermögensanlage in einem bestimmten Zeitraum. Grundlage der Wertentwicklungsberechnung von Investmentfonds ist in der Regel der Anteilwert.

Die Wertpapierkennnummer ist eine sechsstellige eindeutige Identifikation für Wertpapiere in Deutschland. Sie wird neben der internationalen Kennnummer ISIN (International Securities Identification Number) verwendet.

Die wesentlichen Anlegerinformationen sind gesetzlich vorgeschriebene Dokumente mit klaren Vorgaben bezüglich Inhalt und Aufbau.

Sie haben den vereinfachten Verkaufsprospekt ersetzt und müssen für jeden Investmentfonds, auf den sich eine Kaufempfehlung bezieht, rechtzeitig vor Geschäftsabschluss zur Verfügung gestellt werden.

 

Die Wiederanlage des Ausschüttungsbetrags erfolgt in den Depots bei unseren Partnerbanken in der Regel automatisch. Anlegern werden im Depot auf Basis des Rücknahmepreises neue Fondsanteile oder Bruchteile von Anteilen gutgeschrieben.

X

Y

Z

Wenn vom Fonds ausgeschüttete Erträge direkt wieder im Fondsvermögen angelegt werden, erhöht sich der gesamte Anlagebetrag und dadurch wiederum der gesamte Zinserlös. Es ergibt sich also ein größerer Wertzuwachs des eingesetzten Kapitals im Vergleich zur regelmäßigen Entnahme der Erträge.

  1. 100% Rabatt auf den Ausgabeaufschlag bei Einmalanlagen
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